Beiträge von DFU

    Ich persönlich hätte bei den bekannten Einzelnoten, wenn sie denn so stimmen, als Elternteil auch mit einem guten oder sogar besseren Zwischenstand gerechnet. Da kann man schon vermuten, dass die zweite Klassenarbeit, die geschrieben aber nicht zurückgegeben wurde, schon eingeflossen ist. Das war aber ja wohl nicht der Fall. Es muss also noch irgendwo sehr schlechte mündliche/SoLei Noten geben, die bisher nicht an die Eltern kommuniziert wurden, oder eine sehr starke pädagogische Abwertung in der Gesamtwürdigung gegeben haben.

    Letztendlich kann es, wie schon von einigen geschrieben, aber erst nach der Genesung des Mathematiklehrers geklärt werden. Auch ob es vielleicht nur ein Tippfehler / Verrutschen in der Zeile / o.ä. handelt. Geduld ist also angesagt.

    Wenn es viel wird und einen großen Nutzen hat, sollte man sich für die Anschaffung eines 3D-Druckers in der Schule einsetzen. Wird an Grundschulen aber wohl nicht ausreichend begründbar sein.


    Man kann damit

    - Handygaragen für ganze Klassen drucken,

    - Namensschilder und Gegenstücke jeweils mit Aussparung für einen Magneten, so dass man sie am Shirt befestigen kann

    - Spezialteile für Projekte im NWT-Unterricht (Kugellager, Halter,…)

    - Lesezeichen, die es in der Lesenacht/einer anderen Leseveranstaltung als kleine Geschenke gibt

    - Stiftehalter / Utensilo

    - Trennsysteme für Schubladen oder

    - ganze Sortierkästen mit Deckel

    - …

    drucken.


    Das meiste kann man ebenso gut mit weniger Zeitaufwand und damit auch günstiger kaufen. Allerdings muss man dann das Geld beim Schulträger auftreiben bzw. es im Etat finden. Wenn man selbst druckt, zahlt entweder der Dienstherr die teure Arbeitszeit oder man selbst, wenn man es in der Freizeit druckt.

    Wir nutzen unseren 3d-Drucker auch, damit NWT-Projekte der Schüler günstiger werden, denn meistens benötigen sie nur einzelne Teile und keinen Klassensatz. Und die Schüler lernen beim Konstruieren und dem ganzen Druckprozessschritten noch etwas.


    Allgemein würde ich zum Ausprobieren auch lieber etwas Nützliches für meinen Unterricht drucken als die verschiedenen Testmodelle, die der Drucker anbietet. Deine Ideen klingen doch schon gut. Ansonsten Namensglasanhänger zur Unterscheidung von Gläsern auf einer Party, Handyhülle, Playmobilmöbel für verwandte oder befreundete Kinder,


    Ergänzung. Fehlende Kleinteile von Brettspielen.

    Eine Kollegin empfindet das genauso wie ich. Die letzten Beiträge beschreiben das Problem gut. Wir wissen momentan nicht, ob wir zum PR oder SL gehen sollen, denn das ganze hat in vielen Abteilungen System. Ober sticht Unter, sagt man in Bayern. Danke für die Antworten. Möchte nur Gerechtigkeit und keinen Ärger, aber Burnout ist auch keine Lösung

    Was den freien Tag angeht, halte ich die Debatte auch für eine Neiddebatte. Die eigene Arbeitszeit oder einer Vollzeitlehrkraft erhöht sich ja nicht dadurch, dass sich der Arbeitsort eines Kollegen/Abteilungsleiters/der Schulleitung verändert. Und ihre Arbeitsbedingungen werden dadurch auch nicht schlechter, denn mit der täglichen Fahrt zur Arbeit rechnet jeder Vollzeitkollege.

    Bei uns kommt es selten auch vor, dass ein A13-Kollege mit vollem Deputat ohne Entlastungsstunden nur an vier Tagen Unterricht hat und entsprechend nur vier Tage am Schulort ist. Das halte ich persönlich weder bei A13 noch bei A15 Kollegen, der ja eigentlich immer Entlastungsstunden hat und damit weniger Unterrichtstunden halten muss, für ein Problem, wenn es so ausgeht. Gerade auch bei Teilzeitkräften, die wie A15 eine geringere Unterrichtsverpflichtung haben, käme man ja auch nie auf die Idee, dass sie jeden Tag Unterricht haben müssen. Sie dürfen sich auch ihre Arbeit in Unterricht in der Schule und Vorbereitung zu Hause einteilen.


    Problematisch sehe ich in hier nur, dass sich die Abteilungsleitung wohl ihre Lieblingsklassen reserviert. Da sollte tatsächlich zwischen allen Interessenten mit der entsprechenden Fakultas abgewechselt werden. Es sei denn, ein Abteilungsleiter kann echte Gründe transparent machen, die eine Bevorzugung bei der Unterrichtsverteilung notwendig machen.


    Ergänzung: Bei uns haben meist die Stundenplanersteller die schlechtesten Stundenpläne, weil sie sich keinen Vorwurf machen lassen wollen. Die Unterrichtsverteilung liegt aber, so wie ich es kenne, in der Verantwortung der Schulleitung. Der Abteilungsleitung ist daher schwer ein Vorwurf zu machen. Oder ist es im betroffenen Bundesland anders?

    Die Verteilung der Entlastungsstunden muss normalerweise transparent gemacht werden. Hat euer Personalrat oder wie die schulinterne Lehrervertretung bei euch heißt da einmal nachgefragt. An dieser Stelle würde ich jedenfalls ansetzen.

    Ich bin tatsächlich sehr froh, dass es bei uns Aufgabe der fehlenden Schüler ist, sich das Material oder einen Heftaufschrieb zu besorgen und den verpassten Unterricht nachzuarbeiten. Wenn ich das für jeden erkrankten Schüler innerhalb der Unterrichtszeit leisten müsste, würde der reguläre Unterricht für die anderen Schüler sehr leiden.


    Das bedeutet aber nicht, dass ich die Schüler komplett alleine lasse. Ich erwarte aber, dass sie sich nach ihrer Krankheit selbst kümmern.

    Von Schülern, die nur einen Tag gefehlt haben, erwarte ich selbstverständlich, dass sie vor der nächsten Stunde nachlesen, was wir gemacht haben und sich möglichst auch an den Hausaufgaben versuchen, damit sie nicht komplett verloren sind, sondern gleich entsprechend nachfragen können. Insbesondere, wenn sie zwischendurch schon wieder in der Schule waren. Manche Klassen hat man ja nur einmal in der Woche. Je länger sie krank waren, desto mehr Zeit räume ich zum Nacharbeiten ein. Und sogar in der Mathematik gibt es Themen, die in späteren Jahren nicht wieder benötigt werden.


    Wie mit verpassten Klassenarbeitn umzugehen ist, ist wiederum landesspezifisch. In BW entscheidet die Lehrkraft, ob eine weitere Leistung und wenn ja, welche, eingeholt werden muss. In andern Bundesländern muss man immer einen Nachtermin anbieten.

    Ich hab´s getan, also Friseur. Es ging gut, nur das die ganze Zeit unterhalten müssen mit einer völlig fremden Frau ist nicht so meins, aber sie war nett.

    Wenn du hinterher nicht so unglücklich ausgesehen hast, dass der Friseur dir angeboten hat, die Hintertür zu nehmen, damit dich niemand sieht, ist alles gut gelaufen. :)

    Danke für die Klarstellung. Bei uns werden dann halt schöne Einführungsstunden angeboten und schnöde Übungsstunden. Die Fachleiter kommen natürlich gerne in den Einführungsstunden, aus Terminzwängen aber auch mal in anderen.


    Zurück zum Thema: Zur Wahrscheinlichkeitslehre sollte man eine schöne Stunde halten können ohne das Risiko einer sehr offenen Stunde einzugehen. Obwohl natürlich auch sehr offene Stunden sehr gut gelingen können. Sie sind nur weniger planbar.

    Bestimmt man in der Grundschule das Thema eigentlich wirklich selbst? In BW am Gymnasium muss man eine Reihenplanung mit Stuindenthemen über drei Wochen angeben und erfährt erst einige Tage vorher, in welcher Stunde der Besuch stattfindet. Nur für diese Stunde muss dann der Stundenentwurf erstellen.

    Klassenstufe steht im Titel. Und zumindest die erste Frage finde ich ausnahmsweise einigermaßen konkret. Da ich nicht an der Grundschule unterrichte, kann ich aber nicht beurteilen, ob eine Fermi-Aufgabe in einer geübten Klasse problematisch ist.


    Es fehlt aber wie immer, die Zielsetzung. Was soll in der Fermi-Aufgaben-Stunde erreicht werden, was in der Reißzwecken-Stunde. Nur wenn das bekannt ist, kann die Frage, ob die Stunde zu dem Ziel führen kann, beantwortet werden.

    Wenn du 24 Stunden arbeiten möchtest, musst du 24/41 * 26,5 = 15,5 Unterrichtsstunden unterrichten. Wenn in deinem Bundesland deine Wochenarbeitszeit 41 Stunden beträgt und man bei einem vollem Deputat an deiner Schulform 26,5 h unterrichten muss. Wenn die Werte anders sind, musst du sie anpassen.


    Dass du unter obigen Annahmen nur 20,1 Stunden angeben darfst, wenn du maximal 13 Unterrichtsstunden in der Woche haben möchtest, hat s3g4 schon vorgerechnet.

    Hallo Klinger,


    für mich liest sich der erste Beitrag seltsam. Die Kollegin fragt dich, ob du die Vertretung machen kannst und du sagst zu, falls sie keinen anderen findet. Jetzt bist du eingeteilt und plötzlich fallen dir Gründe ein, warum du es doch nicht machen möchtest.


    Ich an deiner Stelle würde diese Vertretung jetzt einfach machen. Und mir dann für die Zukunft überlegen, was mir wichtiger ist, kürzere Arbeitstage (max. 8/9/10 Stunden?) und ausreichende Ruhephasen (mindestens 11 h) oder einen kompakter Stundenplan mit einem unterrichtsfreien Tag. Auf Dauer wird da nicht beides möglich sein. Die Begründung, dass man wegen seines tollen kompakten Stundenplans leider keine Vertretung mehr machen kann, wird für Kollegen mit schlechteren Stundenplänen nicht überzeugend sein.


    Trotzdem solltest du dich erkundigen bzw. besser selbst nachlesen, ob du aufgrund der Schwerbehinderung überhaupt Vertretungen leisten musst. Rechtssicherheit in solchen Dingen ist immer gut. Und wenn das der Fall ist, lehnst du bei der nächsten Anfrage mit dieser Begründung ab.


    Wie gesagt, würde ich die Vertretung jetzt einfach machen. Aber wenn du denkst, dass ein möglicher Ringtausch wirklich eine Verbesserung für dich und eine akzeptable Änderung für tauschende Kollegen bietet, dann frag die Kollegen, ob sie einverstanden sind, und lass es, wenn sie es sind, vom Vertretungsplaner ändern. Bei uns wäre so etwas immer möglich, wenn die betroffenen Kollegen alle einverstanden sind und die Schüler keinen Nachteil haben. Wir dürfen nur nicht erwarten, dass der Vertretungsplaner selbst stundenlang nach komplizierten Tauschmöglichkeiten such.

    Finde ich Quatsch. Bei der Notengebung ist es doch oft so, dass man das anhand der Leistungsnachweise und Einschätzung der Mitarbeit geht. Oft hat man dafür Tabellen angelegt und ermittelt so nach eigenem Ermessen eine passende Note. Und jeder wird doch mal Schüler gehabt haben, wo es Diskrepanzen zwischen schriftlichen und mündlichen Leistungen gab. Mir ging es nur um eine grobe Tendenz wie man damit dann umgehen könnte. Ich wollte keine offizielle Zeugniskonferenz einberufen, um so mit Fremden eine konkrete Note zu ermitteln, die dann eingetragen wird.

    Notengebung ist sehr bundeslandabhängig. In BW ist es beispielsweise nicht erlaubt, Mitarbeitsnoten zur Bildung der Fachnote heranzuziehen. Für die Mitarbeit gibt es bei uns Kopfnoten auf den Zeugnissen. Wir müssen neben den schriftlichen Leistungen die mündlichen oder sonstigen Leistung berücksichtigen. Natürlich hängt das teilweise zusammen, denn jemand, der sich nie meldet, kann auch nie einen guten Beitrag leisten. (Allerdings auch nie einen schlechten.) Was die Benotung durch deinen Kollegen angeht, würde ich per Ferndiagnose aufgrund der schriftlichen Noten den Schüler bei angenommener Gleichgewichtung der Einzelnoten auch eher eine gute Zeugnisnote erwarten. Allerdings hast du bisher weder etwas zur Gewichtung der Einzelnoten, noch zur Gewichtung von schriftlichen zu sonstigen Leistungen geschrieben, noch sind uns die einzelnen Leistungen im sonstigen oder mündlichen Bereich bekannt. Du hast nur etwas zur aus Sicht des Mathelehrers wohl nicht zufriedenstellenden Mitarbeit geschrieben. Ohne diese Angaben ist es aber schlicht unmöglich, etwas zur Leistungsbewertung zur sagen.


    Da du den Umgang mit einer solchen fremden Fachnote, die du nicht verstehst, ansprichst:

    Bei uns gibt es vor den Halbjahresinformationen und vor den Zeugnissen am Ende des Schuljahres Konferenzen (bestehend aus Klassenkonferenz und Schulleitung), die beschließen, was auf der Halbjahresinformation bzw. dem Zeugnis stehen soll. Das betrifft Noten, Gesprächswünsche oder Zeugnisbemerkungen.

    Wenn du Zweifel an der Korrektheit der Note eines Fachkollegen hättest, müsstest du diese bei uns aber während der Konferenz äußern. Der Kollege könnte sie dann begründen, du könntest deine Bedenken äußern, und der Kollege könnte dann seinen Notenvorschlag abändern oder auch nicht. Am Ende muss er die Note verantworten können, daher wird von der Konferenz nicht über einzelne Noten abgestimmt. Und es wird auch nicht über das Zeugnis eines einzelnen Schülers abgestimmt, sondern eine Möglichkeit geboten in der Konferenz alles anzusprechen, was man für zeugnisrelevant hält. Und zwar bevor die Halbjahresinformationen bzw. Zeugnisse gedruckt werden. Die Fachnoten der Kollegen werden aber nie angezweifelt. Da ich selbst im Unterricht der Kollegen ja nicht anwesend bin, könnte ich die Leistung eines Schülers in deren Fächern überhaupt nicht beurteilen.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, hattet ihr auch eine solche Konferenz und der Kollege hat seine Note sogar begründet. Du hast in der Konferenz offensichtlich nichts weiter gesagt und dich zufrieden gegeben. Jede weitere Aktion halte ich für unnötig.


    Ergänzung: Und da du nichts davon schreibst, dass sich der betroffene Schüler beschwert hat, ist die Note vielleicht einfach auch gerechtfertigt.

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