Dabei muss man allerdings im Auge behalten, dass der MLP-Berater darauf aus ist, seine eigenen Produkte zu verkaufen. Ich bin auch bei MLP und der Berater sagte mir, dass er keine Debeka Verträge abschließt, er aber die Versicherung an sich als gut einstuft.
Vielleicht wollte er dich nur verunsichern und seine eigenen Produkte loswerden.
Beiträge von Paulchen
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Soviel zum Thema "Unnötiges Kommentar".
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Eigentlich wollte ich mein Post ja in die "allgemein"-Ecke stellen, nur hätte ich dort zu weit ausholen müssen, um klar zu machen auf was ich raus will. Deshalb habe ich mich an Tiggy02s Thread angehängt, um einfach auf eine Sache aufmerksam zu machen, die mir jetzt schon öfter aufgefallen ist.
Ich habe weiter unten ja schon geschrieben, dass das Forum durchaus da ist, um Ideen auszutauschen und man sich dadurch Anregungen für den eigenen Unterricht holen kann. Da wir in unserem Job die meiste Zeit Einzelkämpfer sind, ist dieser Austausch auch nötig. Dagegen habe ich nie etwas gesagt.
Als ich meine Verbeamtungslehrprobe hatte, habe ich auch hier Anregungen gefunden. Ich habe allerdings kein Post à la "mir fällt nix ein - macht mal" (auch wenn Tiggy02 das nicht so sieht - bei mir kam ihr Post so an. "Ich hoffe auf eure Ideen, was ich machen könnte. Und vielleicht hat ja jemand noch irgendwas anderes." Klingt für mich nicht nach Eigeninitiative.) eingestellt.
Natürlich hat man am Anfang seiner Karriere (ich bin auch noch nicht Jahrzehnte dabei) keinen so reichhaltigen Erfahrungs- und Materialschatz wie nach 10-jähriger Tätigkeit. Hat man deswegen keine Ideen? (Kleine Randbemerkung: In der Rubrik "Referendariat" sucht eine Referendarin auch "verzweifelt" nach Ideen
Zitat: "Habt ihr noch Ideen zu den oben genannten Themen, die ich mit Englisch verbinden kann?? Ich bin echt verzweifelt und muss die Stunde echt in dieser Woche noch fertig kriegen!").
Auch in Stunden, in denen es um mehr geht wie UBs oder Rektorenbesuche muss ich doch schon mal eine Grundidee haben, oder mir vorstellen können, was ich mit meinen Kids machen kann und was nicht, was bei ihnen gut ankommt und was nicht. Oder fragt ihr wegen jeder Kleinigkeit, ob Eure Kollegen Ideen haben, was Ihr machen könntet? -
Hi Doro
Sitze auch gerade an einer 11er Französisch-Klausur und verzweifle fast. Korrigieren ist echt nicht schön - vor allem dann, wenn wieder genau das falsch gemacht wird, was man nach der letzten Klausur lang und breit erklärt hat. GRRRRR--
Ich korrigiere immer zuerst die Sprache und mache dann in einem zweiten Durchgang für Stil und Inhalt. Mehr als zwei Durchgänge mache ich nicht. Dadurch wird's auch nicht besser.
Jede Klausur nur einmal lesen wäre mir zu wenig, da ich mich entweder auf Sprache oder auf Inhalt konzentrieren kann. -
Hermine: Ich gebe dir teilweise Recht. Es gibt in der Tat noch bedenklichere Anfragen hier.
Zitataber manchmal ist es halt nicht ganz so klar, was der Herr Direktor denn sehen möchte- und ich denke, Tiggy02 hat sich eher gedacht, viele Köpfe haben mehr Ideen als einer-
Wir wissen aber auch nicht, was Tiggy02s Direktor sehen möchte und in Tiggy02s Anfrage habe ich auch keine eigene Idee gesehen (jedenfalls nicht bei der 2. Anfrage). Das war mehr eine Frage ins Blaue ("Ich hoffe auf eure Ideen, was ich machen könnte. Und vielleicht hat ja jemand noch irgendwas anderes.") und da sind wir auch fast schon bei der Frage nach dem Diktat von 200 Wörtern.
Ich möchte nochmal betonen, dass ich nichts dagegen habe, jemandem Tipps zu geben. Aber dann sollte schon eine Grobrichtung vorgegeben sein. "Ich suche Lektüren zum Thema XY - Wer kennt da was?" - Ist auch eine recht breite Frage, aber da will man ja auch kein Unterrichtsrezept. Hier kann (und muss!) man sich ja auch unter die Arme greifen.
Ich wehre mich jedoch ggn. Fragen, wo man den Eindruck hat, dass der Fragensteller zurückgelehnt am Schreibtisch sitzt und andere arbeiten lässt. -
Sorry, aber ich muss mich jetzt doch mal zu Wort melden.
Wenn ich das hier richtig verstehe, ist Tiggy02 fertige Lehrerin, oder? Um so erschreckender finde ich es, wenn sie sich hier einfach hinstellt und schreibt: "Ich muss einen U-Besuch planen und weiß kein Thema, bzw. ich weiß nicht, wie ich es angehen soll." Lernt man nicht im Referendariat, wie man unterrichtet? Wird da nicht auch schon ein gewisses Maß an Kreativität gefordert?
Man kann es sich einfach machen, hier posten und andere für sich arbeiten lassen (was einige auch anscheinend gerne tun.). Soll das Forum nicht eher dazu dienen, Ideen zu diskutieren und meinetwegen auch Anregungen zu holen?Aber "Ich muss etwas machen, mir fällt nichts ein - denkt ihr mal." (Zitat: ".aber da fällt mir irgendwie nix ein und wirklich danach gestöbert hab ich auch nicht.")
.. sehr leicht gemacht - vor allem von einer ausgebildeten Lehrkraft ... -
Es gibt von Langenscheidt in der Viewfinder-Reihe einen Band "Growing up in a multicultural society". Darin sind mehrer short-stories zu verschiedenen ethnic minorities (blacks, native Americans, Japanese, Mexicans) enthalten.
Ebenso gibt es einen Shortstory Band von Reclam "Afro-American Short Stories".
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Ihr wollt mit Camden Town arbeiten????
Letzte Woche war ein Vertreter von Diesterweg bei uns, um das Lehrwerk vorzustellen. Mal davon abgesehen, dass das Buch vom Layout her völlig undurchsichtig, vollgestopft und unübersichtlich ist, hat es in meinen Augen schwere inhaltliche Mängel.
Uns wurde das Buch anhand einer Lektion (5) vorgestellt. Darin wird das simple past am Ende eingeführt. Die Schüler lesen Texte, lernen die neue Form kennen, sollen sie verstehen, indem sie irgendwo hinten auf grammar pages nachschlagen und sich selbst Regeln herleiten. Und dann? Dann kommt gleich ein Schreibauftrag - es soll eine Geschichte im simple past geschrieben werden. Sonst gibt es im Buch KEINE! Übungen. Auf unsere Nachfrage, wo denn die Übungen seien, hat der Vertreter betreten geschwiegen und verzweifelt nach einer Antwort gesucht -- er hat keine gefunden. Grammatik wird nicht dadurch gelernt, dass man die Regel abschreibt.
Außerdem ist uns aufgefallen, dass schon in der ersten Lektion unregelmäßige simple past Formen vorkommen (went, was). Auch in nachfolgenden Lektionen kommen Zeitformen vor, die erst viel, viel später kognitiviert werden. --- Laut Referent soll das ein Sprachbad sein (schließlich werden beim natürlichen Spracherwerb auch alle Zeiten auf einmal präsentiert und das Kind muss es verstehen) - aber wie reagieren die Schüler (5. Klasse!) auf sowas? Ok, wenn man einen authentischen Text wie ein Lied oder ein Gedicht im Unterricht einbaut, ist auch ungefilterte Sprache vorhanden, aber da macht das auch Sinn.
Ein weiterer Punkt: Wir arbeiten im Moment mit English G 2000 und da kommt man schon mit den vielen Personen durcheinander --- Hast du dir die erste Seite bei Camden Town angesehen, wo die Lehrbuchpersonen im Gruppenbild vorgestellt werden? Wieviele sind das? 15?20? zu viele.
Wie du merkst hat uns die Buchvorstellung die bevorstehende Entscheidung dahingegen erleichtert, dass wir nun wissen welches Buch wir mit 100% Sicherheit NICHT nehmen werden.
P.S: Ganz ehrlich. Wir haben uns nach der Präsentation überlegt, wer das Buch wohl anschafft
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Chers collègues,
hat jemand von Euch Erfahrungen mit DELF an der Schule? Wir wollen das zum zweiten Halbjahr den Schülern anbieten und mir ist noch nicht ganz bewusst, was da so auf mich zukommt.
Zur Zeit kann ich leider auch keine Informationen vom Institut français in Mainz bekommen (,das für DELF in Hessen zuständig ist), denn entweder ist besetzt oder es geht keiner dran.
Wäre nett, wenn Ihr mir von Erfahrungen berichten könntet.
Merci.
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Da fällt mir eine englische Lehrerin ein, die ich während meiner assistant-Zeit kennengelernt habe. Wenn ein Schüler zu ihr zum Nachsitzen kommen musste, hat sie ihm ein französisches Wörterbuch gegeben, ihn gefragt wie er heisst und ihm auf die Antowrt "Paul" gesagt, er solle das Wörterbuch bei "P" aufschlagen und so lange abschreiben, bis sie sagt es sei genug.
Da stellt sich schon die Sinnfrage ...
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Danke !!!!
Ich habe natürlich die Bildersuche mal wieder total vergessen. -
Vor langer Zeit habe ich hier mal einen link zur "Prejudice map" gefunden und mir diesen auch gespeichert. Jetzt funktioniert er leider nicht mehr und dummerweise habe ich mir die Karte nicht vorher gespeichert.
Hat vielleicht von Euch jemand diese Map? -
Es gibt von Reclam eine Textsammlung "Many voices, many cultures", aus dem man Zusatzmaterial zur Thematik ziehen kann.
Ich habe "Bend it like Beckham" nie unterrichtet, muss aber sagen, dass ich es für einen 12er Kurs zu leicht finde und auch nicht ganz nachvollziehen kann, wieso du das Thema gewählt hast wo du davon ausgehst, dass es in der Lerngruppe keinen Zuspruch finden wird.
Gerade weil die Lektüre nicht wahnsinnig schwer ist, ist es m.E. wichtig, Zusatzmaterial zuzugeben. Eine Möglichkeit ist z.B. die "Rivers of Blood Speech" von Enoch Powell (Text kann aus dem Netz runtergeladen werden.).
Vielleicht sind auch Vergleiche zum Film "East is East" machbar, der auch die Multi-Kulti-Gesellschaft in GB in den 1970ern (?) beleuchtet.
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OK. Schüler mit einem Fehlerquotient von 1,0 oder besser nicht.
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Andererseits frage ich mich in der Oberstufe immer wieder, für wen ich eigentlich die Arbeiten korrigiere. Was nützt es, wenn ich alles verbessere und die Schüler danach nie wieder reinsehen und spätestens in der nächsten Arbeit die gleichen Fehler wieder machen?
Ich halte meine Schüler wirklich dazu an, die gesamte Arbeit nochmal abzuschreiben und sich die Fehler und deren Korrekturen genau anzusehen. Ich kontrolliere das allerdings nicht, da ich den Schülern dieses Maß an Selbstdisziplin zutraue - wer's nicht macht, hat Pech. Auch in kleinen Klassenstufen gehöre ich nicht zu den Lehrern, die auch die Verbesserungen korrigiert. Ich habe die Klassenarbeit verbessert und damit ist auch mal genug.
In der Oberstufe schreibe ich mir bei jeder Arbeit die negativen "Highlights" raus und bespreche diese BEVOR ich die Arbeit zurückgebe. Meistens mache ich das in Form eines "Spot the mistakes". Dabei gibt es auch immer wieder Fälle, in denen die Schüler selbst merken, dass manche Sätze überhaupt nicht mehrverständlich sind.
Vielleicht bekommt man sie so am ehesten dazu, die "Hämmer" in der nächsten Klausur zu vermeiden.Aber egal wie man es macht, Sätze à la "She becomes a baby." werden wohl nie aussterben.
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Einmal den ganzen Text richtig abschreiben lassen.
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Rohpunkte: credits ?
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ok... Bei uns wurde den Prüfern auch Brötchen und Getränke angeboten. ABER :Das kam von der Schule und nicht von den Refs.
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slumpy: Ich habe auch in Hessen Referendariat gemacht. Ich habe keine Häppchen gereicht, meine Mitreferendare an anderen Schulen auch nicht.
Ich finde das sogar unverschämt, wenn das Seminar noch auffordert, für Allergiker, Diabetiker, etc noch Extrawürste mitzubringen.Wenn das in anderen Bundesländern/Schulen so ist, soll es mir recht sein. Verstehen kann ich es trotzdem nicht.
Wie sähe das denn aus, wenn meine Abiturienten am Tag des Abis Häppchen für mich mitbrächten??
Auch im 1. Staatsexamen habe ich zur Prüfung keine Verpflegung für meine Profs mitgebracht. Das ist eine offizielle Veranstaltung und kein Kaffeeklatsch.Deshalb auch nochmal die Frage: Was passiert denn, wenn ein Ref. nix mitbringt, oder sich sogar erdreist, Nusskuchen mitzubringen, wo doch 2 allergische Mitglieder der Kommission nach dem Genuss desselben zu Erstickunsanfällen neigen?? Bekomme ich dann Abzug in der B-Note?
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Und wer verlangt das? Hat das irgendwann irgendjemand mal gemacht und alle eifern nach? Hat das Auswirkungen, wenn man nicht "auftischt"? -- Das kann man doch als Einflussnahme ansehen, oder?
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