Beiträge von Djino

    Ein Mit-Kommilitone war während des Studiums auch mehrfach durch die Bachelor-Prüfung gefallen. Er hatte zugegebenermaßen auch echt miserable Englisch-Kenntnisse. Vielleicht ist es bei dir (abgeschwächt) ähnlich?


    Für ein Summary muss ich einen Text erst verstehen, dann in eigenen Worten, sprachlich und inhaltlich "souverän" zusammenfassen. Vielleicht erreichst du in einem der verschiedenen Summary-Teile nicht ausreichend viele Punkte? Dann verbringe, wenn irgendwie möglich, einige Wochen / Monate als Urlaubssemester im Ausland und an einer Sprachschule.

    (Zum Vergleich von Schule zu Uni: An der Schule ist das maximal erwartete Niveau B2. An der Uni ist C1 schon Standard. Wenn's also Unterschiede gibt, mag's auch am erwarteten Niveau liegen. Sonst müsste man ja nicht studieren...)


    (Besagter Kommilitone war zunächst immatrikuliert für Englisch auf Lehramt. Scheiterte zu oft. Änderte den Studiengang zu Anglistik, durfte deshalb nochmals zur Prüfung antreten. Schaffte die Prüfung wieder mehrfach nicht. Änderte den Studiengang zu Amerikanistik. What shall I say...)

    Die Therapie ist notwendig und sollte möglichst "gestern" beginnen.

    Was sagt die PKV dazu? Muss das dort ebenfalls genehmigt werden?

    Die PKV zahlt vermutlich 50 % der Kosten (?). Könntet ihr euch vorstellen, ggf. den nicht durch die Beihilfe erstatteten Betrag selbst zu bezahlen? Ist viel Geld, aber bei solchen Schmerzen ist einem das Geld (wenn man es denn hat...) wahrscheinlich auch egal.


    Wie wäre das rechtlich, wenn man jetzt selbst bezahlt und sich später herausstellt, dass die Ablehnung durch die Beihilfe tatsächlich falsch war. Dann müsste doch der erste Antragstermin gelten, die Übernahme der Kosten ab diesem Termin gelten. Sodass man rückwirkend noch die Rechnungen müsste erstattet bekommen.

    (Kann natürlich auch sein, dass sie sich (bei zunächst privater Zahlung) jetzt und in alle Zukunft weigern, die Kosten zu übernehmen, weil der Beginn der Therapie nicht genehmigt wurde - aber eben fälschlicherweise.)

    Bei Klassenarbeiten drohte eine Lehrerin damit, dass die Nachschreibearbeit garantiert schwerer wird.

    Ich drohe damit nicht. Ich sage es. Für die Klassenarbeit "reserviere" ich z.B. die "beste" Kurzgeschichte. Nicht zu lang, sehr passend zum vorlaufenden Unterricht, eindeutig passend zum Thema der Unterrichtsreihe etc. Die Nachschreibarbeit hat dann nur die zweitbeste Kurzgeschichte. Die Nach-Nachschreibarbeit wird dann noch schwieriger. (Usw. Usf.) Einfach deshalb, weil ich keinen unendlichen Fundus an geeigneten Ausgangstexten habe. Einige von diesen Texten möchte ich ja auch im regulären Unterricht verwenden...


    (Noch "schlimmer" ist es bei Hörverstehensübungen im Fremdsprachenunterricht. Dort ist die Auswahl an geeigneten Hörtexten deutlich eingeschränkter.)

    Wenn man in Tarragona losläuft, braucht man laut Google nur 5 Tage / 549 Kilometer, bis man in der richtigen Stadt ankommt.

    (Also eigentlich liegt der Tipp schon recht nah.)

    Heute bekomme ich folgendes eMail von der Deutschen Bahn

    Verlasse dich nicht darauf, dass sich die Bahn noch einmal melden wird. In der Mail steht ja, dass man zu der Verbindung keine Nachrichten mehr erhalten wird.

    Deine Zugbindung ist aufgehoben, du kannst nach einer anderen Verbindung suchen und die nehmen. (Die Nachricht bekommt man manchmal schon dann, wenn ein anderer Zugtyp auf der identischen Strecke eingesetzt wird.)


    Mein Erlebnis in dem Zusammenhang war mal, dass wir eine Reservierung für 50 Personen hatten. Erst wurde die Verbindung abgesagt, alle Nachrichten hierzu also gecancelt. *Danach* sollten angeblich die neuen Reservierungen im neuen Zug per Mail mitgeteilt werden - nur, dass zu der Buchung keine Mails mehr versendet wurden. Am Schalter am Bahnhof hatten die keinen Einblick in Reservierungen, der Schaffner im Zug auch nicht (die telefonische Hotline auch nicht). Glücklicherweise war der Zug recht leer.

    aber leider hast du dich nicht gemeldet

    Stimmt natürlich. Uns fehlen aber einfach zu viele Informationen.


    Um am "du hast dich nicht gemeldet" "vorbeizunavigieren", hat mein konstruierter Fall ganz viele Tests geschrieben (also "schriftliche mündliche Leistungen"), die alle nicht ausreichend waren.

    Von den schriftlichen Leistungen her wäre es eine gute 2. Wie kommt man da auf 2 Noten schlechter

    Ich habe mal "spaßeshalber" gerechnet. Mit Kommanoten, die gerade noch so eine 2+, 3+, 1 ergeben würden. Im Durchschnitt kommt man dann auf eine fast glatte 2 (keine "gute" 2).

    Ist die Mitarbeit im Unterricht mit glatt 5 bewertet und zählt beides 50%, kommt man rechnerisch zu vielleicht 3,475. Das ist ein Bereich, in dem man sich für die schlechtere Note entscheiden dürfte. Auf dem Zeugnis stehen nur ganze Noten. Das ist vielleicht eine 4+ – aber es steht nur die 4 dort.


    Für gemachte Hausaufgaben gibt es keine "Pluspunkte". In die Mitarbeit können Tests mit einfließen. Waren die allesamt mit 5 oder 6 bewertet, entscheidet man sich vielleicht eher für die 4.

    Themen in Mathematik können leichter oder schwieriger sein (oder auch wichtiger als Grundlage für späteres Weiterarbeiten). Entsprechend wird in einer Abwägung zwischen 3 und 4 vielleicht auch eher die schlechtere Note gegeben.


    Es fehlen einfach zu viele Informationen, um das sinnvoll einschätzen zu können...

    Aber eigentlich sollten Lehrer doch auch gute Elternarbeit leisten können.

    Elternarbeit bei den Schüler*innen, die man persönlich kennt. Deren Leistungen man persönlich kennt. Oder die zumindest die eigene Schule besuchen, sodass man Einblick hat in schulinterne Curricula, erteilte Unterrichtsstunden, Bewertungen und Gewichtungen. Absprachen der Fachgruppen (z.B. zu Tests, die mit in die Sonstige Mitarbeit aka "mündlich" einfließen). Und vieles mehr. Da gibt es einen "kleinen" Unterschied zu einer immerhin dreizeiligen Anfrage in einem anonymen Forum.

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