Beiträge von volare

    Hallo Mara,


    meinst du das Interview mit dem Schulpersonal?
    Ich war auch in diesem Gremium und es wurden überwiegend die Fragen aus dem Fragenkatalog gestellt, die im Netz stehen (natürlich nicht alle, dafür war zu wenig Zeit).
    Hier sind sie: http://www.schulministerium.nr…litaetsanalyse/index.html
    Zusätzlich wurden noch Aussagen, die die Schüler gemacht hatten (das Schülerinterview findet vorher statt) aufgegriffen und teilweise besprochen.


    Meine Kollegen und ich empfanden dieses Interview als sehr angenehm, es ist also nichts, wovor man sich fürchten muss. Du wirst ja auch nicht einzeln befragt, sondern sitzt mit deinen Kollegen und den Inspektoren an einem Tisch. Bei uns war es eine nette Runde und hatte mehr den Charakter eines Gesprächs als eines Interviews, auch wenn einer der Inspektoren die Antworten parallel in sein Notebook eingab. Das Gespräch dauerte 2 Stunden und die Zeit verging wirklich schnell.


    Viele Grüße
    volare

    Auch ich bin sehr direkt zu meinen Schülern, was die Information zu den mündlichen/sonstigen Leistungen angeht.
    Grundsätzlich lehne ich es ab, Mitarbeitsnoten im Plenum zu verkünden. Die Klasse erhält eine Aufgabe und ich setze mich mit den jeweiligen Schülern nacheinander vor die Tür und bespreche die Noten dort. Zunächst sollen sie sich selbst einschätzen und dann vergleichen wir unsere Einschätzung, die ich sehr genau begründen kann, da ich zu jeder Stunde Notizen mache.
    Ich habe erlebt, dass "Plenumsnotenbesprechungen" zu Tumult führen und Einzelbegründungen für andere Schüler schwer nachvollziehbar sind. Die Schüler schätzen die individuelle Besprechung, da sie auch selbst mal Dinge ansprechen können, die ihnen auf dem Herzen liegen oder missfallen. Manches geht die Klassenkameraden ja auch nichts an.


    Viele Grüße
    volare

    Hallo zusammen,


    heute läuft um 21:15 Uhr auf 3sat der Film "Beruf Lehrer".
    Aus dem Inhalt:


    "Der Film schildert Alltag an einer ganz normalen Schule in Deutschland. An der Tulla-Realschule in Mannheim unterrichten fünfzig Lehrer 800 Schüler aus allen Schichten der Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen sechs Lehrerinnen und Lehrer. Einige stehen am Anfang ihres Berufslebens, andere unterrichten bereits seit dreißig Jahren. Die Kamera begleitet sie auf ihrem Weg vom Lehrerzimmer in die Klassenzimmer, zeigt sie bei ihrer Arbeit im Unterricht, in den Pausen, bei Noten- und Lehrerkonferenzen sowie bei Konfliktgesprächen mit Schülern. Sie alle erzählen sehr persönlich von ihrem Beruf: wie es sich mit dem schlechten Lehrerimage lebt, wie man sich fit macht für den täglichen Auftritt vor den Schülern, wie man sich Respekt verschafft. Sie erzählen vom Umgang mit Konflikten, Ängsten und Überforderungen, den alltäglichen schulischen Ereignissen und Abläufen. Der Film macht deutlich, wie sich Lehrer unter dem Eindruck der PISA-Studien, bei stetig zunehmendem Konfliktpotenzial an den Schulen und angesichts unterschiedlicher gesellschaftlicher Wirklichkeiten den Herausforderungen ihres Berufs stellen. Der Zuschauer erfährt nicht nur von den intensiven alltäglichen Arbeitsbelastungen eines in der Öffentlichkeit oft unterschätzten und mit Klischees behafteten Berufes, sondern erhält darüber hinaus eine Vorstellung davon, wie schnell und aus welchen Gründen aus einer Vielzahl scheinbar kleiner Konfliktsituationen jene Gewaltbereitschaft entstehen kann, die die derzeitige Diskussion über Schulen in Deutschland beherrscht. Lehrer: Über kaum eine Berufsgruppe wird derzeit so kontrovers diskutiert, und nur wenig gestaltet sich momentan so schwierig wie das Beziehungsdreieck Lehrer, Schüler und Eltern. Denn wirklich jeder hat individuelle Erfahrungen mit ihnen gemacht. Jeder hat diese Erlebnisse positiv oder negativ verarbeitet, wurde mehr oder weniger stark von ihnen geprägt. Deshalb wird ein Film über Lehrer und Schule immer ambivalente Gefühle auslösen." (aus: hoerzu.de)


    Viele Grüße
    volare

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