1. April und ich liege bei 17 Grad kurzärmlig auf der Terrasse. Es ist kein Wölkchen am Himmel. Ok, das Grün an den Pflanzen ist noch sehr dürftig. Aber ansonsten ist das gerade so kitschig-idyllisch hier, dass ich mich über so viel Vitamin D gerade sehr freue 🙂
Beiträge von McGonagall
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5 Tage lang die gleiche Gruppe? Wie viele Kinder? Alter?
Ich hab das mal vor 15 Jahren gemacht - da hatte ich nur einen Tag, und ich weiß auch nur noch, dass wir vor allem Murmelspiele, Gummitwist und so gemacht haben, die dann wochenlang in der Pause weitergespielt wurden.
Je nach Alter, Zeit und Gruppengröße würde ich es heute aber auch total spannend finden, ausgehend von dem Bild Kinderspiele“ von Pieter Bruegel das Bild zu entdecken, die Kinderspiele nachzuspielen und dann das Bild nachzugestalten - mit dem IPad festhalten, selbst malen, vielleicht einen Film dazu nachstellen…
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Mein Eindruck ist, dass du noch sehr unsicher bist, und dir deshalb auch Sorgen machst, dass die Klassenlehrerin deinen Unterricht bewerten will, wenn sie hospitieren möchte. Solange das als Angebot formuliert ist, kann das meiner Erfahrung nach hilfreich sein. Wenn sie es so bestimmend formuliert hat, wie du erzählst, ist das übergriffig und nicht ok. Dagegen solltest du dich selbstbewusst wehren. Alternativ wäre aber eine Möglichkeit, eine Lehrkraft deines Vertrauens im Unterricht hospitieren zu lassen.
Die Situation, dass man in bestimmten Klassen nicht klarkommt, hatte ich auch schon, und meist ist das eine Dynamik, die erfordert, dass man genau hinsieht um die Stellschrauben zu finden, die gedreht werden müssen, um die Situation zu verbessern. Ich weiß nicht, wie du oder eure Schule aufgestellt ist in Bezug auf Schülerfeedback, aber auch das könnte ein hilfreiches Instrument sein um herauszubekommen, was das Problem ist. Du gibt’s die Klasse im Sommer ab? Wunderbar, dann nutz die verbleibende Zeit als Spielwiese um hier auszutesten, was zu verändern ist. Diese Art Herausforderung wird dir nämlich immer wieder begegnen, und so kannst du schon einmal Erfahrungen sammeln.
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Würden zum Beispiel Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen auch verbeamtet werden und fortan A13 bekommen, würde ich mich absolut nicht daran stören, sondern fände es super.
Ich habe mich neulich mit einer Erzieherin unterhalten, die schon etwa 20 Jahre im Dienst ist - die verdient etwa die Hälfte von dem, was ich verdiene. Ok, sie hat nicht studiert, ok, sie ist nicht in Leitung - aber sie hat täglich mit dem Klientel zu tun, das mir dann wenig später begegnet. Nicht so viel weniger herausfordernd, mit nicht so viel weniger gesellschaftlicher Verantwortung behaftet, dass es nur die Hälfte des Gehaltes wert ist - finde ich.
Andererseits, wenn man intern vergleicht, finde ich, dass die Abstände ebenfalls nicht wirklich passen. Ich trage so viel mehr Verantwortung als meine Lehrkräfte - für 200€ mehr. Und für gar nichts mehr als Lehrkräfte, die an anderen Schularten scheinbar ohne Funktion befördert wurden.
Aber klar - wenn man immer versucht, die Abstände hier und dort „gerecht“ zu halten, dann dreht sich die Lohnspirale immer weiter nach oben. Fängt ja mit dem Mindestlohn an.
Andererseits muss man sich auch nicht wundern, wenn Schulleitungsstellen oder überhaupt Funktionsstellen überall unbesetzt sind…
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Der Name des kleinen Orts ist gesucht.
Da kommt ihr nie drauf!Vermutlich steht der Name im Bild 😇
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Grundsätzlich glaube ich, dass wir in Schule (v.a. auf der Leitungsebene) mehr agil arbeiten könnten, aber manchmal lassen sich Muster aus der freien Wirtschaft eben doch nicht auf unsere Prozesse übertragen, insbesondere dann nicht, wenn man viele Ressourcen bräuchte
Ich finde ja, bei all den Anforderungen, die das Ministerium uns „zutraut“, ist es eigentlich dringend nötig, dass wir agiler arbeiten, um Prozesse ressourcenschonender, effektiver und transparenter zu gestalten. Aber dafür fehlt uns in Schule das entsprechende Know-How - das hatten wir ja so alle nicht gelernt. Und wenn man in dem Bereich mal schaut, ist eben alles doch mehr auf freie Wirtschaft ausgelegt.
Wenn wir nicht mehr (qualifiziertes) Personal zur Verfügung haben (und auf absehbare Zeit auch nicht mit mehr Personal werden rechnen können), trotzdem aber alle
angeordnetenerwünschten Schulentwicklungsprozesse bewältigen sollen, bleibt nur der Weg zu mehr Effektivität.Ich bin deshalb sehr interessiert an Wegen und Möglichkeiten, Schulentwicklungsprozesse und Verantwortlichkeiten transparent und klar zu machen, die Fokussierung im Blick zu behalten (für alle) - denn das Kerngeschäft sind Unterricht, pädagogische Herausforderungen etc, Schulentwicklung ist ja für viele Lehrkräfte mehr so „nebenbei und obendrauf“ und eine Belastung, deren Mehrwert man erst einmal erkennen muss und Aufgabenverteilung offen und fair zu gestalten… Ich habe die Hoffnung, dass dafür ein Kanban Board eine Idee sein könnte. Danke also Schiri, dass du mir deine Erfahrungen mitgeteilt hast.
Vielleicht gibt es ja noch andere Stimmen - oder bessere agile Methoden?
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Ich würde gern von euch wissen: Nutzt jemand von euch ein Kanban Board in der Schule? Wenn ja:
- für welche Entwicklungsprozesse?
- Für welchen Personenkreis? Also für kleinere Teams/Arbeitsgruppen, Abteilungen, SL-Team, Verwaltung, oder das ganze Kollegium?
- digital oder haptisch?
- wie sind eure Erfahrungen? Welche Stolpersteine gibt es? Worauf sollte man achten? Oder hat es wer genutzt und dann wieder abgeschafft, weil es sich als nicht geeignetes Instrument erwiesen hat?
Ich wäre dankbar über eure Erfahrungen.
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Uneingeschränkt: Keine (SH).
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Ich wundere mich gerade über die teilweise extrem hohe Anzahl an Freistunden - arbeitet ihr in 24-Stunden-Schichten? Bei uns im Grundschulbereich gibt es nur insgesamt maximal 30 Unterrichtsstunden - da kann man bei einem Deputat von 28 Stunden gar nicht auf 15 Freistunden kommen. Klar, bei 10 Stunden am Tag sieht das vielleicht anders aus, aber wenn man an kleinen Grundschulen 28 Stunden auf einen Rahmen von 30 verteilen kann, sollte es doch möglich sein, 25 auf 50 u verteilen, ohne dabei 15 Freistunden u produzieren. Das ist doch irgendwie sonst schon extrem…
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Mein Gerechtigkeitsempfinden sagt: 1 Hohlstunde bei halbem Deputat, 2 bei 3/4, 3 bei vollem Deputat (in GS aber gar nicht möglich😉) - alles darüber hinaus nach Absprache.
Tatsächlich verfahre ich persönlich aber so: bei einer Hohlstunde erwarte ich Akzeptanz, bei zweien würde ich darauf hinweisen, erklären und bei Nicht-Akzeptanz um Argumente bitten (und ggf. noch mal nachbessern). Bei drei würde mir die eigene Erwartung an meine Arbeit sauer aufstoßen - in meinem Arbeitsbereich ist es in 15 Jahren Stundenplanarbeit noch nie vorgekommen, dass das nötig war, und die eigene Erfahrung sagt auch, dass es sich lohnt, hier etwas mehr zu investieren, um die Zufriedenheit und Motivation aller zu erhöhen und die Krankheitsrate zu minimieren. Diesen Anspruch würde ich auch von meiner Stundenplanplanerin/meinem Stundenplanplaner (was für einWort! 😉) erwarten - oder notfalls selbst Hand anlegen.
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Ja, dieses Papier kenne ich. Da steht wirklich viel drin, aber meiner Meinung nach nicht, bis wann eine Entschuldigung vorzulegen ist.
"An dem x. Tag" bezieht sich in diesem Papier immer nur auf den Zeitraum, der entschuldigt werden muss - aber nicht darauf, bis wann die Entschuldigung abzugeben ist.
Die Frage ist ja, warum genau das für euch wichtig ist. Entweder geht es hier nur um unwesentlich wenig Tage, dann würde ich es eben akzeptieren, oder es handelt sich um hohe Fehlzeiten, dann erfolgt sowieso eine Schulbesuchsmahnung nach den ersten 10 Tagen, und nach den zweiten ebenfalls, und irgendwann Attestpflicht, usw, und spätestens dann kann man ja nicht mehr einfach Ppuschal entschuldigen. Grundsätzlich sind Fehltage ja auch Fehltage, egal, ob entschuldigt oder nicht. Wie man damit umgeht sind ja dann sowieso Einzelfälle, und es gibt eben immer auch den Ermessensspielraum. Das ganze Prozedere, ggf auch mit Zwangsgeld o.ä., hat ja zum Ziel, dass das Kind zur Schule kommt. Ich meine es gibt im Rahmenkonzept auch Hinweise darauf, wie zu verfahren ist, wenn die Entschuldigungsgründe nicht plausibel sind…
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Im SEK -Bereich bzw. bei volljährigen SuS kenne ich mich nicht aus, aber ansonsten ist in SH das Prozedere ja eigentlich recht klar vorgegeben, dadurch, dass es Staffelungen gibt von problematischen, gravierenden und massiven Fehltagen. Dazu gibt es auch das Rahmenkonzept Absentismus:
https://transparenz.schleswig-…f_05052022_broschuere.pdf
Da ist alles ganz gut beschrieben; spätestens bei der Verhängung der Attestpflicht kann man dann ja nicht mehr so gut nachreichen. Wichtig ist die Dokumentation, die rechtzeitige Meldung an den Absentismusbeauftragten, damit da nichts verschleppt wird, und dann eben rechtzeitige Schulbesuchsmahnung und Attestpflicht. Keine Ahnung, wie das in anderen BL ist, aber in SH finde ich das ganz gut vorstrukturiert - und darüber hinaus solltest du dann euren Absentismusbeauftragten fragen, wie das Absentismuskonzept bei euch ist und wie du vorgehen sollst. -
In SH ist das auch in Planung. Allerdings ist es jetzt schon so, dass - bisher ja bei den Untersuchungen im Rahmen der Einschulung - festgestellt wird, welche Kinder Sprachförderung im Kindergarten benötigen würden, und es sind auch (wenige ) Stunden dafür bereitgestellt vom Schulamt. Nur findet sich dann oft niemand, der die Förderung übernimmt… und am Ende ist dann nichts gewonnen…
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Bei uns kann theoretisch jede Lehrkraft jederzeit rein, aber wenn zu einer bestimmten Zeit die Alarmanlage nicht scharf geschaltet ist, kommt der Schließdienst kostenpflichtig 😅. Gewöhnlich ist am Wochenende niemand da, ich bin hin und wieder da, wenn ich in Ruhe Unterricht hat vorbereiten will. Ich genieße dann die Stille, kann ungestört meine Gedanken sortieren und effektiver arbeiten als zu Hause.
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In SH ist das wohl nicht möglich - die Finanzierung über das Startchancenprogramm ist meines Wissens nach tw ausgelaufen, tw in die Förderung von Perspektivschulen übertragen.
Wenn ich Vertretung benötige, kann ich das in meinem Kreis schon sehr kurzfristig bekommen, unser Schulamt schnell. Gewöhnlich liegt innerhalb von einem Werktag ein Vertrag vor, und dass ich immer Lehrkräfte habe, die aufstocken können und wollen, das kann ich ja langfristig einplanen. So habe ich auch immer jemanden, der die Schüler kennt, den ich kenne, der die Schule und das Kollegium kennt.
Es gibt Kreise hier im Land, in denen das Schulamt eine Vertretungsreserve für mehreren Schulen gemeinsam zur Verfügung stellt, die dann von einer Schule poolmäßig verwaltet und koordiniert wird. Die kennen dann die Schulen auch, in denen sie ja immer wieder eingesetzt werden. Das muss rein rechnerisch kostengünstiger sein, da ja niemand zwischengeschaltet ist. Aber wenn es Länder gibt, die das Zahlen, mag das ja eine tolle Idee sein…
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Verstehe ich das richtig, dass du dich auf eine Beförderungsstelle bewirbst aus der Motivation heraus, die Schule verlassen zu können? Und ist es richtig, dass du erst ganz kurze Zeit überhaupt verbeamtet bist?
Dann wage ich mal ein paar Bedenken einzustreuen. Meiner Meinung nach (aber das ist vielleicht bei euch anders, ich bin in einem anderen Bundesland und offensichtlich an einer anderen Schulart tätig) wären für die Bewerbung auf ein Beförderungsamt andere Motive wichtig, nämlich solche, die sich inhaltlich auf die mit dieser Funktion verknüpften Aufgabe beziehen. Alternativ hilft auch Erfahrung. Sonst kann das auch schnell schief gehen, je nachdem, wieviel Verantwortung man da auf dem neuen Posten trägt.
Aber wie gesagt, anderes Bundesland, andere Schulform, vermutlich anderes Prozedere…
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Zitat
Mit seinem Gutachten bin ich nicht zufrieden. Ich halte es für nicht gerecht und auch nicht für objektiv.
ZitatIch bin aber meinem Schulleiter nicht so optimistisch, dass er mich gut bewerten wird,
Hm, hast du jetzt schon eine Beurteilung gelesen und bist nicht einverstanden oder vermutest du das nur?
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Ich denke auch, das ist eine sehr persönliche Einstellung, wieviel Distanz oder wieviel Nähe man zu Eltern und Kindern zulassen möchte. Ich wohne so 15-20 min Fahrzeit entfernt von meiner Schule. Sowohl mein Wohnort als auch meine Schule sind um eine Kleinstadt herum drapiert. Es geschieht schon hin und wieder, dass ich Eltern und/oder Schülerinnen und Schüler treffe oder im Rahmen des Vereinslebens auf sie treffe o.ä. - das stört mich aber nicht, zumindest dann nicht, wenn ich die jeweiligen Eltern sympathisch finde. Wenn ich diejenigen nicht mag, halte ich eben Abstand. Das ist ja bei allen anderen Menschen auch so… Einige Eltern duze ich, das ergibt sich hier im Norden eher mal und ist nicht unbedingt unüblich.
Würde ich umziehen müssen, hätte ich vermutlich auch kein Problem, direkt an meinem Schulort zu wohnen. Dann könnte ich tatsächlich mal zu Fuß zur Schule gehen…
Anderseits genieße ich es oft auch, auf der Fahrt im Auto hin meinen Tag zu planen oder auf der Rückfahrt abzuschalten und Abstand zu gewinnen - und die Frage des Umzugs stellt sich aktuell eh nicht 😉.
Ob SL oder Lehrkraft ist meiner Meinung nach egal, entscheidender ist das persönliche Bedürfnis nach Distanz und die Fähigkeit, sich innerlich abgrenzen zu können. Denn wer die Probleme aus der Schule auch über 50 km Distanz mit nach Hause nimmt, hat nichts gewonnen….
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Ich ärgere mich gerade, dass ich versucht hatte, eine ernsthafte Antwort auf die Ausgangsfrage zu geben. Hat mich Lebenszeit gekostet und war offensichtlich so überflüssig wie die Nordsee mit der Gießkanne zu bewässern.
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Ich nutze es sehr, sehr selten im Unterricht der Grundschule, 1-3 mal in 4 Jahren quer durch alle Fächer.
Ich habe mir eines zusammengestellt im Fach Musik, da hinein kleben die Kinder QR-Codes, mit denen sie Hörbeiträge aufrufen können. Dafür finde ich es an der Stelle sinnvoll und die weiteren Elemente benötigen nicht mehr Zeit als Erarbeitung und Sicherung per Arbeitsblätter.
Insgesamt ist mir fast immer der Bastel-Aufwand zu hoch (zeitlich) für das Darstellen der Inhalte, zumal es bei vielen Angeboten daraus besteht, fertig Kopiertes auszuschneiden und zu einem Modul zusammenzukleben.
Sinnvoller wäre es, wenn die Kinder (eher ab Klasse 3) die Inhalte selbst erarbeiten und dann für eine Darstellung/Präsentation nutzen. Das wäre aber auch als Plakat/ Vortrag o.a. möglich, zumal das Recherchieren selbst ja viel Zeit benötigt und das Basteln für ein Lapbook zusätzliche Zeit, sodass insgesamt viel Zeit in ein Thema fließt - und Zeit ist in vielen Fächern knapp.
Sind sie in einem Alter, in dem sie Themen schneller recherchieren, ist ihnen das Basteln womöglich zu viel Spielkram, da wäre eine App oder ein anderes digitales Produkt, das man teilen kann, vielleicht sinnvoller.
Aber haben dafür die verbreiteten Schülergeräte nicht genügend Möglichkeiten?
Kann ich genauso unterschreiben.
Ich hab 2-3 mal in den letzten 5 Jahren Lapbooks erstellen lassen, zu Themen und in Klassen, wo es als Methode ganz gut passte.
Aber eigentlich kostet es zu viel Zeit im Verhältnis zu dem, was inhaltlich hängen bleibt.
Wenn da jetzt noch QR Codes dranhängen, stellt sich mir die Frage nach dem Sinn. Welche Interaktiven Elemente braucht so ein Lapbook? Für die Präsentation des Ergebnisses? Zum später selbst mal draufgucken? Denn genau das macht ja keiner…
Als Mutter weiß ich immer nicht, was ich damit anfangen soll, wenn die nach Hause kommen- ungünstiges Format.
Die Idee ist wahrscheinlich irgendwann und irgendwo sinnvoll, aber nicht unbedingt für meine Fächer, meine Klassenstufen und unsere digitale Ausstattung bzw. schülerseitige Medienkompetenz.
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