Beiträge von SteffdA
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In Bezug auf Grammatik und Rechtschreibung sowie den Satzbau.
Das sollte schleunigst besser werden!ZitatDer Fachseminarleiter möchte die laufende Situation noch mindestens einen Monat beobachten, um über ein sicheres Verhalten urteilen zu können, nicht über eine dauerhafte Annahme.
Ich interpretiere das so, dass der Fachseminarleiter nicht nach Vorurteilen und Annahmen urteilen möchte. Das finde ich ausgesprochen gut.Grüße
Steffen -
Google mal nach "Methodenkiste", das ist eine Zusammenfassung von Unterrichtsmethoden.
Grüße
Steffen -
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Seinen Stundenentwurf hat er noch nachgereicht, jedoch stark fehlerhaft, was man auf den ersten Blick sah.
Bezüglich welcher Kriterien? -
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Ich bin zwischen Erstaunen und Entsetzen hin und hergerissen, was ich davon halten soll. Dass es auch bei jungen, angehenden Lehrern diese aus der eigenen Schulzeit mitgebrachten Vorurteile in dieser Form noch gibt, ich bin wirklich überfordert, wie ich damit umgehen soll.
Also bei mir haben sich diese Vorurteile im Aufbaustudium teilweise bei der Pädagogik und später im Referendariat nahezu vollständig bestätigt.ZitatAuf der andere Seite frage ich mich, warum denn dieser Fundierungs-Vorteil der Mathematik nicht dafür genutzt werden kann, ihr eine brauchbare Didaktik zu verpassen, die dazu führt, dass ein paar mehr Schüler ein klein wenig mehr Interesse und Spaß an Mathematik mitgibt.
Also ich habe zu meiner Schulzeit Spaß am Mathematikunterricht gehabt und fand diesen keineswegs trocken. Und wenn man sich anschaut, was beispielsweise Russen so draufhaben in diesem Bereich kann ich mir nicht vorstellen, das die den Mathematikunterricht als stumpfes Pauken betreiben. Also anscheinend gibts da schon längere Zeit ordentliche Ansätze, sind aber wohl (noch) nicht bis in das Nachwendedeutschland vorgedrungen.
Wenn ich allerdings sehe, weche Bücher hier an Berufsschulen verwendet werden und in welcher Art darin Mathematik betrieben wird, dann wärs mir wahrscheinlich auch vergangen (ich habe in anderen Threads das Beispiel mit der Exponentialfunktion ja schon angeführt).Grüße
Steffen -
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Wir sollen nun einen Steckbrief fürs Lehrerzimmer anfertigen - oder eine andere ausgefallene oder lustige Alternative, wo wir uns vorstellen.
(fett von mir)
Nun, spätestens, wenn ein Ausbilder das zweite mal so etwas oder etwas vergleichbares von mir erwartete, könnte ich ihn nicht mehr wirklich ernst nehmen.ZitatDu bist ein ausgebildeter Akademiker und musst dich nicht auf solch einen Blödsinn wie "kreativ gestaltete Steckbriefe" einlassen.
Das erkennen und anerkennen die Ausbilder KatjaKs Seminar hoffentlich auch.Grüße
Steffen -
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Ansonsten muss man sich daran gewöhnen, dass unsere Bezahlung eine Art Aufwandspauschale ist, die ganz gleich, welche und wie viele Arbeiten in einer Woche oder einem Monat anfallen, alles abdeckt.
Äquivalente Veträge gibt es in der Wirtschaft in Form von AT-Veträgen. Für die gelten aber nach wie vor alles gesetzlochen Arbeitsmarktregelungen.ZitatDas kann ja nur ein schlechter Scherz sein. Demnach könnte man von oben ja Anweisungen bekommen 60 Stunden Wochen zu schieben fürs gleiche Gehalt.
Es gibt gesetzliche Regelungen für den Arbeitmarkt, ich denke nicht, dass das Beamtenrecht da so einfach schlechter stellen kann.Grüße
Steffen -
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Da ändern die 90 Minuten Bibelgeschichtchen...doch nix.
Nun, dann ersetze mal "Bibelgeschichtchen" durch "Staatsbürgekunde" (ja, das Schulfach aus'm Osten) und das Fach war nur einstündig.ZitatSchön auch, dass sich ide Anti-Religionsunterrichtsfraktion vehement gegen Dogmen und Vorschriften von oben wehren - aber dann Beamte sind
Als mir wurde, obwohl ich Beamter bin, bisher nicht vorgeschrieben, was ich zu denken hätte.
Und da, wo Dogmen im Arbeitsleben eine Rolle spielen, sind die Leute oft ökonomisch abhängig. Diese Abhängigkeit habe ich als Beamter nicht und bin damit zumindest an dieser Stelle freier.Grüße
Steffen -
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Aber vielleicht sind dann auch die Ingenieure komisch........
Das kann natürlich auch sein. -
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wie willst du die SUS bitteschön dazu bringen, weniger zu schreiben?!
Durch Vorgaben? Zu meiner Schulzeit wurde erwartet, dass beispilesweise in Aufsätzen soviel wie möglich, aber mindestens xxx Worte zu schreiben sind.
Kann man das nich ändern und vorgeben ein Thema in maximal 150 Wörten in einer bestimmten Tiefe abzuhandeln?ZitatUnd Silicium, nur davon, dass du ständig wiederholst, dass Geisteswissenschaftler in der freien Wirtschaft grundsätzlich wesentlich weniger verdienen als Naturwissenschaftler, wird es trotzdem nicht wahrer.
Nun, die paar, die dann im mittleren Management einsteigen sicher nicht, die anderen fahren halt Taxi. -
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Habe nun heute überlegt, am Montag zum Arzt zu gehen und mich krank schreiben zu lassen. Habe dabei allerdings ein schlechtes gewissen, da ich ja nicht richtig krank bin.
Wenn du Beschwerden hast, auch psychische, dann geh' zum Arzt und laß dir helfen.
Psychische Beschwerden sind genau so ernst zu nehmen, wie körperliche. Es spricht für deine Professionalität das zu erkennen und dir rechtzeitig helfen zu lassen.
Dein Lebensinhalt sollte nicht darin bestehen, dich aufzureiben bzw. dich aufreiben zu lassen.Grüße
Steffen -
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WuN = Werte und Normen
Ah, oki. Ist das vergleichbar mit Ethik und wird als Reli-Ersatz angeboten oder ist das 'ne ganz andere Baustelle? -
Die Inquisition war rechtlich gesehen auch ein Fortschritt, weil zum ersten Mal festgelegt wurde, dass vor einer Verurteilung eine Anhörung und ein einheitlich geregeltes Verfahren ablaufen musste.
Und deshalb muß man das heute noch gut finden?ZitatWohingegen viele Menschen im Laufe der Geschichte aus religiöser Überzeugung heraus sehr viel Gutes getan haben.
Das gilt sicher auch für Menschen ohne religiöse Überzeugungen.ZitatHm, wenn ich nur einmal an Millionen abgetriebener Kinder denke...
Und das waren alles Atheisten? ...nein, nicht die abgetriebenen Kinder, sondern diejenigen, die abgetrieben haben.ZitatDu zerpflückst jedes einzelne Wort ...
Das nennt man landläufig Argumentation.Zitat...deinem Gegenüber deine Überlegenheit zu demonstrieren.
Nun... nele ist halt in einigen Bereichen deutlich "besser drauf" als ich... damit kann ich gut leben. Das macht u.a. Diskussionen für mich interessant.
Fühlte ich mich dadurch abgewertet und herabgesetzt wäre das doch eher ein Zeichen meiner Komplexe.Grüße
Steffen -
Was ist WuN?
Ich kenne deine Kasse nicht, aber vielleicht ist es ein Zugang, wenn du mit der Klasse Verhaltensregeln besprichst und auch deine Regeln kommunizierst und begründest.
Im von dir beschriebenen Fall ist das ja auch gut möglich (die Begründung).Vielleicht hilft auch ein Flipchart o.ä., dass im Klassenraum hängt unnd diese Regeln enthält. Dann kannst du sehr einfch darauf aufmerksam machen.
Grüße
Steffen -
Mir, oftmals als Troll gescholtenem, bedeutet es immens viel.
Das wäre dann aber Trolleranz.Ups... da gabs schon welche.. hab' ich doch glatt das "r" überlesen.
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Manchmal können Schulbücher nicht mitgebracht werden, weil sie in die Handtasche (!) nicht mehr reingepasst haben ...
Dafür gibts die ja demnächst auf dem iPad. -
Also, jetzt geht es wirklich eine Spur zu weit! "Indoktrination (von lateinisch: doctrina,
„Belehrung“) ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine
Diskussion zulassende Belehrung."
Nun, das geht am besten über eingeübte Rituale, die dann... nun sagen wir... persönlich tradiert und nicht mehr hinterfragt werden. Damit sind wir ganz schnell bei dem von dir bemühten Zitat und dem, was ich meinte.Nele
Das von dir beschriebene Verhältnis von Religion und Wissenschaft läßt sich übrigens sehr schön auch im Katechismus von 2010 nachlesen. Den gibts im Netz auf der Seite der deutschen Bischofskonferenz mit Volltextsuche.
Die Frage ist halt: Ist der Mensch ein Wesen, dass nach Erkenntnis strebt? ...oder unter Dogmen lebt?Grüße
Steffen -
Klar wirken unterschiedliche Körperhaltungen usw. auch unterschiedlich auf die/den Zuhörer/-schauer.
Darüber sollte man sich im klaren sein und auch möglichst ungünstige Verhaltensweisen unterlassen. Ein Paradebeispiel im Lehrerberuf ist das an-die-Tafel-schreiben und gleichzeitig zur-Tafel-sprechen.Aber wenn dann die ganzen Hobbypsychologen mit ihrer Psychokacke (ja, absichtlich so geschrieben!) kommen, sollte man die deutlich in ihre Schranken verweisen.
Wenn die jemanden zum dran rumerziehen brauchen sollen die sich 'nen Hund anschaffen!Grüße
Steffen...dem bei solchen Themen gerne und schnell mal der Hals anschwillt.
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Das Kreuz Christi in der Schulstube tut ihnen doch nichts !
Doch, es ist der Versuch der Indoktrination von Kindern.
Und wenns tatsächlich nichts tut, wieso sollte es dort hängen?Ich denke da eher in diese Richtung:
"Wenn die Welt erst ehrlich genug geworden sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein." SchopenhauerGrüße
Steffen -
Nun, die ersten paar Artikel des Grundgesetzes geben doch in Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen einiges her.
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