Ich kenne leider auch solche Fälle wie die von dir beschriebenen, @golum. Hierbei frage ich mich, ob Anzeichen für das fehlende Verantwortungsbewusstsein der Männer bereits zu einem frühen Zeitpunkt in der Beziehung erkennbar waren und ob den Frauen bewusst war, welcher Typ Mensch das ist, mit dem sie vorhaben, zu heiraten und Kinder zu kriegen.
Beiträge von Gymshark
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Also in Schleswig-Holstein ist das auf jeden Fall möglich Erst im Master muss man dann ein einziges Mathe-Modul belegen. Der Bachelor ist aber so ausgerichtet, dass man sich erst im 5. Semester für ein Lehramt entscheiden muss.
Aus Neugier habe ich gerade mal nachgeschaut, welche Fächerkombinationen im Grundschullehramtsstudium in Schleswig-Holstein möglich sind. Da ein Fach Deutsch oder Mathematik oder Englisch oder Sachunterricht sein muss, sind durchaus interessante Kombinationen möglich, z.B. auch Englisch/Dänisch.
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Stimmt, es ist auch teuer.
Vorteil des Lehrerberuf sind wenigstens die sehr großzügigen Kinderzuschläge. Bei 3 Kindern ist man bei Kinderzuschlägen und -geld schnell bei einem vierstelligen Betrag monatlich - zusätzlich zur eigentlichen Besoldung.
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Das ist schade, aber natürlich eure Entscheidung.
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Guter Punkt, Antimon ! Ich habe mich schon gefragt, inwiefern die zuvor beschriebenen Männer-Frauen-Klischees auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften übertragbar sind. Ist hier jemand in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit Kindern und hat ähnliche (oder vielleicht sogar ganz andere) Erfahrungen gemacht?
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Oder anstatt als Klassenlektüre eine Fantasie-Buch auszuwählen, dessen Vokabular einem G-Kind mit Migrationshintergrund nur schwer zu vermitteln sein wird, sucht man gemeinsam nach einer Alternative, mit der Kinder auf verschiedenen Entwicklungsstufen und Interessen angesprochen werden können.
Das muss das zuvor angesprochene Fantasy-Buch ja nicht grundsätzlich ausschließen. Ich gebe aber zu, dass es mit steigendem Anforderungsniveau immer schwieriger wird, Aufgabenformate abzuleiten, die für ein G-Kind mit Migrationshintergrund sinnvoll erscheinen, ohne dass man komplett vom Ausgangsthema abkommt.
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An welcher Schulart unterrichtest du, wenn ich fragen darf?
Ich bin an einer kooperativen Gesamtschule, vorwiegend im Gymnasialbereich.
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Mal ein ganz spontaner Vorschlag: Wie wäre es, einfach mal die Förderschullehrkraft zu fragen: "Was möchtest du? Wie soll die Zusammenarbeit aussehen?". Es stimmt nämlich schon, was du da schreibst: Der Förderschulkollege hat studiert, ein Referendariat absolviert, bekommt A13. Ihn überspitzt ausgedrückt auf FSJ-ler-Status zu reduzieren, wäre mehr als nur eine Ressourcenverschwendung, sondern auch eine Geringschätzung der Fertigkeiten des Kollegen.
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Es ist sehr spannend, die Entwicklung dieses Threads und damit die Positionen der Regel- und Förderschulkollegen zu verfolgen. Eigentlich müsste man ihn mal Eltern und Bildungspolitikern zeigen, um sie daraufhin zu fragen, ob diese derzeit praktizierte Form von Inklusion wirklich im Sinne der Kinder und der für sie zuständigen Lehrkräfte ist.
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Deutest du gerade an, dass ein hoher Migrationsanteil mit niedrigerem Bildungsniveau korreliert? Das wäre ja ein deutliches Gegenargument zu der sehr migrationsfreundlichen Einstellung, die die Bundesregierung lange Zeit vertrat. Alleine dieses Jahr forderte Arbeitsminister Heil mehrfach die Vereinfachung des Zuwandererrechts, um mehr Einwanderer für Deutschland zu gewinnen.
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Solange das ZDF gendert ist doch alles gut .
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Nehmen wir mal das Vokabellernen: Wie geht dann das ohne das klassische Wiederholen zuhause? Im Unterricht ist dafür doch eher wenig Zeit.
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Sind denn zumindest die leistungsschwächeren Schüler "sozial deutlich besser aufgestellt und insgesamt freundlikcher, höflicher und umgänglicher"? Ich habe oft beim Lesen hier im Forum das Gefühl, dass Verhaltensauffälligkeiten und Leistungsschwäche Hand in Hand gehen.
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In der Sek I hatte ich als Schüler diese Abfragen in Englisch. Dadurch war ich motiviert, kontinuierlich Vokabeln zu lernen. In der Sek II konnte ich davon profitieren als der Fokus mehr auf Textproduktion und Diskussionsfragen lag. Klar könnte man diese Abfragen kritisch sehen, aber mir halfen sie beim Fremdsprachenlernen damals.
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So war es schon vor 30 Jahren und so wird es wohl immer sein in Bayern. Psychoterror. Meine Erinnerungen sind nicht die besten und ich war keine schlechte Schülerin. Auswendig lernen und Spicken, damit bin ich in den Fächern, die mir am Allerwertesten vorbei gingen, gut über die Runden gekommen.
Mag sein, dass das bayrische System effizienter funktioniert. Meine Vorstellung von guter Schule aus meiner heutigen Perspektive trifft es nicht.
Es ist sehr schwer, ein System mit möglichst vielen Vor- und möglichst wenigen Nachteilen zu wählen. Auch außerhalb der Schule, in der privaten Erziehung der Kinder gibt es keine eindeutige Lösung. Eine zu lockere Erziehung und du hast Kinder, die dir buchstäblich über Tische und Bänke gehen. Bei einer sehr strengen Erziehung hast du zwar Kinder, die auf die Menschheit losgelassen werden können, aber das im schlechtesten Fall zum Preis einer verletzten Kinderseele.
Gerade das bayerische Schulsystem ist so erfolgreich, weil es auf Leistung basiert, die wiederum das Ergebnis von Druck und Stress ist. Dass das nicht unbedingt kinderfreundlich ist, ist klar. Die Situation von Zauberwald s Schülern erscheint mir da aber nicht unbedingt erstrebenswerter, wenn ich ehrlich bin.
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Zauberwald: Ist das eine besonders auffällige Klasse oder so die Durchschnittsklasse, die du hast? Wenn letzteres, wie hoch schätzt du die Übertrittsquote ans Gymnasium bei dir? Gibst du die Kinder mit gutem Gewissen ans Gymnasium oder hast du Bedenken, dass sie es nicht schaffen könnten bei den beschriebenen Problemen?
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Durch meine Erfahrung würde ich sagen, dass man auch gar nicht allen gerecht werden kann. Fokussiert man sich auf die Schwachen, kommen die Starken zu kurz, fokussiert man sich auf die Starken, kommen die Schwachen zu kurz. Versucht man allen irgendwie gerecht zu werden, wird man keinem wirklich gerecht. Es ist also immer eine Überlegung, was man gesellschaftlich möchte und wo man im Zweifelsfall eher bereit ist, Abstriche zu machen.
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fossi74 : Haha, ich weiß !
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Ich habe gerade dieses Video mit einem Kurzinterview zwischen dem Moderator der Welt und der Bundesbildungsministerin Frau Stark-Watzinger gefunden. Schwerpunkte waren Digitalisierung, Föderalismus und Bürokratie. Auf die Frage des Moderators, warum digitale Endgeräte aufgrund von fehlendem Lehrer-Knowhow in Berlin nicht genutzt werden (Klingt dies nur für mich nach einem Seitenhieb gegen Lehrer, nach dem Motto "Würden die Lehrer die Geräte benutzen können, könnten unsere Schüler tatsächlich Deutsch und Mathematik."?), meinte sie, dass entsprechende Fort- und Weiterbildungen angeboten. Auch auf den Input des Förderalismus meint sie, dass Bund und Länder zukünftig stärker zusammenarbeiten wollen. Sie sehe eine Chance im Bürokratieabbau und befürwortet wissenschaftlich geführtes Monitoring im Bildungsbereich, um die Auswirkungen von Veränderungen (durch was?) messen zu können.
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Als mögliche Gründe wurden bis jetzt vor allem stärkere Selektion und detailliertere Lehrpläne genannt. Es wäre sicher spannend, in einem Bundesland mit unterdurchschnittlichem Bildungsniveau mal für eine längere Zeit diese Aspekte ebenfalls umzusetzen, um zu schauen, ob sich die Ergebnisse in Vergleichsstudien bessern. Das setzt aber natürlich voraus, dass die Bildungsminister selbstkritisch die bisherigen Ergebnisse und dabei auch ihre eigenen pädagogischen Ideale reflektieren.
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plattyplus : Du hast den letzten Satz von Anna Lisa nicht mitzitiert. Ihr ging es glaube ich explizit um den Lehrerberuf. In anderen Berufen ist die Rückkehr zu Vollzeit nach einem Wechsel zu Teilzeit schwieriger, das stimmt.
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