Bitte um Aufklärung: Kann ich auch in RLP widersprechen? Auch ohne Gewerkschaftsmitglied zu sein? (Wäre für meine Kollegin interessant)
Falls ja, wo bekomme ich das Formular dafür?
Bitte um Aufklärung: Kann ich auch in RLP widersprechen? Auch ohne Gewerkschaftsmitglied zu sein? (Wäre für meine Kollegin interessant)
Falls ja, wo bekomme ich das Formular dafür?
Am Dienstag wird das Finanzministerium in RLP darüber beraten, inwiefern Beamte eine Angleichung erhalten.
Ab Stufe 7 geringfügig mehr Geld… Zuschläge geringer… heißt, junge Leute und Familien haben nichts von dem Vorteil? Ich finde das Vorhaben BWs eher schlechter im Vergleich.
https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/land/tr/2023/
BW ist das erste Bundesland, dass vom TV-L Abschluss abweicht:
erst 3,6%, dann 5,6%
Bei den 3,6% wird angezeigt, wie viel besser/schlechter es im Vergleich zu den 200€ Angleichung ist: alles unter A14 schneidet so deutlich schlechter ab.
Kann ich nur hoffen, dass RLP - wenn sie es dann angleichen sollten - nicht noch auf so eine Idee kommen wie BW
Herrlich wie jedes Mal der Thread in eine andere Diskussion geht…
Zitat„Über die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich entscheidet das rheinland-pfälzische Kabinett“, erklärte Ahnen.
Das ist ja nett… dass das Kabinett noch darüber entscheidet.
Angeblich hat die GEW RLP von Malu Dreyer eine Zusage, dass es zeitgleich für die Beamten umgesetzt wird. Ich bin gespannt.
ZitatFinanzsenator Stefan Evers (CDU) gibt die "1:1 Übertragung" des Tarifergebnisses auf die Landesbeamten bekannt.
Berlin gehört nun auch dazu. Bleiben tatsächlich nur noch Thüringen und RLP.
Zur nächsten Wahl schreien sie dann plötzlich alle HIER! Unglaublich… nur blöd, dass die nächste Wahl 2026 ist
Update: 12 von 15 Bundesländern übernehmen den Tarifabschluss für Landesbeamte:
Baden-Württemberg
Bayern
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Niedersachsen
NRW
Mecklenburg-Vorpommern
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Ich liebe es, wie man einfach aus RLP so gar nichts hört. Ewig A12 und vermutlich die letzten, die überhaupt etwas erfahren. Es nervt so.
Update: 11 von 15 Bundesländern übernehmen den Tarifabschluss für Landesbeamte:
Baden-Württemberg
Bayern
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Niedersachsen
NRW
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Ich würde mich nicht wundern, wenn RLP wieder das Land ist, was es als letztes verkündet und einen Monat später startet
Update: 10 von 15 Bundesländern übernehmen den Tarifabschluss für Landesbeamte:
Baden-Württemberg
Bayern
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Niedersachsen
NRW
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Update: 8 von 15 Bundesländern übernehmen den Tarifabschluss für Landesbeamte:
Baden-Württemberg
Bayern
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Also fassen wir mal zusammen: Bürgergeldempfänger haben in 2 Jahren 25% mehr bekommen. Es gibt das gerichtlich festgelegte Abstandsgebot, daß der kleinste Beamte 15% mehr haben muß als ein Bürgergeldempfänger. Wenn der kleinste Beamte also vorher schon nur 15% mehr bekommen hat als ein Bürgergeldempfänger, dann muß auch seine Besoldung um 25% steigen, um den Abstand weiter einzuhalten.
Du hast das Beispiel mit den 100€ Aufschlag für Bürgergeld und 100€ Aufschlag für Beamten nicht verstanden oder? 25% sind nicht 25%!
Ich drücke die Daumen. Andererseits wäre es schon ein starkes Zeichen, nicht mitzuziehen
In RLP sind Mittwoch und Donnerstag Sitzungen im Landtag. In der Tagesordnung steht nichts, aber das muss ja nichts heißen
Update: 6 von 15 Bundesländern übernehmen den Tarifabschluss für Landesbeamte:
Baden-Württemberg
Bayern
Brandenburg
Hamburg
Niedersachsen
Schleswig-Holstein
Ich habe immer noch nichts aus RLP bezüglich der Angleichung gehört. Der Landtag hat Mittwoch und Donnerstag Sitzungen. Ob es dort eingebracht wird?
In BW hat sich jetzt der FM gemeldet und will die inhaltsgleiche (nicht wie in Bayern „systemgerechte“) Übernahme für Beamten vorschlagen. Sei im Haushalt wohl schon eingepreist…
Das klingt doch gut! Hoffentlich zieht RLP nach
Naja, zumindest bin ich nicht in Rheinland-Pfalz - dort steigt man mit grandiosen 4325 brutto ein - fast 20% weniger als in Bayern.
Hier! RLP mit A12
Es ist immer eine Frage der Perspektive. Klar, könnte ich es auch nachvollziehen, dass angesichts der "Krisen" mal die ein oder andere Nullrunde kommt. Was wirklich zählt, ist aber das relative Einkommen ggü Beschäftigten in der "freien Wirtschaft". Da hat es in den letzten 20 Jahren überproportional stärkere Gehaltserhöhungen, Boni und Benefits (z.B. Homeoffice!) gegeben. Hinzu kommt, wenn ich bereits ein Haus habe, das fast abbezahlt ist oder ich das Glück hatte, vor einigen Jahren noch einen günstigen Kredit abzustauben oder als Vermieter von den stark gestiegenen Immobilienpreisen profitiere, ist meine Perspektive eine ganz andere. Als ich zur Schule ging, besaß fast jeder verbeamtete, alleinverdienende Lehrer ein eigenes Haus. Meine Bank würde mir heutzutage vielleicht eine Garage in der Stadt finanzieren, an Eigentum ist überhaupt nicht mehr zu denken. Das sind meine Kriterien und dazu müssten die Dienstbezüge noch deutlich über Inflation steigen. Es geht darum, generell unseren Beruf monetär aufzuwerten, damit man sich halt einen "bildungsbürgerlichen" Lebensstandard aufbauen kann. Wir haben schließlich Studium und zwei Staatsexamina. Die Schere zur "freien Wirtschaft" zeigt sich jeden Morgen, wenn ich mit meinem 20 Jahren alten Golf an den Elterntaxischlangen mit Porsche-SUV und Tesla entlang schleiche. Da fragt man sich halt schon, was da nicht stimmt...
Mir geht es ganz genauso wie dir, wobei es bei mir so ist, dass ich 'glücklicherweise' noch ein kleines Haus kurz vor Corona gekauft habe, mich hier aber auf eine Rate festgelegt habe, die ich auch während der vergangenen und jetzigen Krise zahlen muss. Das restliche Geld geht für die Nebenkosten und Lebensmittel drauf. Ich arbeite seit 8 Jahren Vollzeit und es bleibt am Ende des Monats (ungelogen) nichts übrig. Ich habe mir schon mehrfach Geld geliehen, als zB mal etwas mit meiner Katze war oder das Auto repariert werden musste.
Mein alter Opel Corsa stinkt auch gegen die SUVs ab.
Das ist mir egal, doch was mich wirklich stört: Der Traum von einem 'unbeschwerten' Leben als verbeamteter Lehrer ist für viele geplatzt. Ich bin jetzt Anfang 30. Viele meiner Freund:innen sind im selben Alter und haben es ebenfalls alle satt. Wir studieren jahrelang, machen das Referendariat zig Kilometer entfernt vom Wohnort und es zahlt sich nicht aus. Zumindest vom Empfinden her.
Natürlich geht es mir gut. Ich bin Hausbesitzer. Und ich verstehe auch die Argumentation von euch.
Und trotzdem empfinde ich es als privilegiert, darüber zu sprechen, dass wir naiv seien, durch die zig Krisen nicht auch etwas vom Reallohn verlieren zu können.
Wenn man sich auf FB oder Instagram all die Kommentare anschaut, sieht man, welche Meinung die Gesellschaft über den öD und die Beamten hat. Für mich ist es schwer zu ertragen, mit solchen Tarifergebnissen vertröstet zu werden und mir gleichzeitig immer wieder denselben Gulasch anhören zu müssen… Sorry ich drifte ab.
Für mich ist klar: 'Hätte ich all das gewusst'… dann hätte ich einen anderen Job gewählt (und nein, das tue ich nicht, weil ich a) meinen Job wirklich gerne mache, und b) ich mein Haus abbezahlen muss, in der Hoffnung, dass der Lebensunterhalt nicht noch teurer wird)… im Urlaub war ich übrigens seit 1,5 Jahren nicht mehr
Werbung