Also, dass eine Schülerin oder ein Schüler die Hilfe des Notdienstes (Krankenwagen, Notarzt/ärztin), die wir bei gesundheitlichen Notfällen n die Schule gerufen haben, verweigert hat, ist mir in all den Jahren noch nie untergekommen. Und auch auf Klassenfahrten hat sich bei uns noch nie ein/e SoS, der/die wirklich krank war, geweigert ins Krankenhaus oder zumindest zur Ärztin/zum Arzt zu gehen.
Dass SuS meinen, krank zu sein und sich vom Unterricht krank abmelden wollen, aber nicht zur Arztpraxis gehen möchten, passiert allerdings öfter. Da kann man ja vermutlich auch wenig machen. Ich selbst habe mich auch schon mit Migräne oder heftigen Magen-Darm-Problemen beim Abteilungsleiter für den Rest des Tages abmelden müssen, bin aber trotzdem erstmal nach Haus gefahren und nicht direkt zu Hausarztpraxis.
Wer übernimmt die Einsatzkosten, wenn ein Schüler vorab schon geäußert hat, dass er den Einsatz ablehnt, ich als Lehrer trotzdem den Rettungsdienst rufe und am Ende dabei raus kommt, dass der Schüler eigentlich gesund ist?
Das wird sich schon irgendwie klären. Da rufe ich lieber einmal zuviel den Notdienst, als dass sowas richtig schlimm endet.