Beiträge von Humblebee

    Es ist immer wieder witzig, wie sich alle über die bayerischen Ferientermine aufregen.

    Alle? Hier im Thread finden sich doch so einige Beiträge, die das Gegenteil aussagen.

    Mir persönlich ist es egal, wann ich Ferien habe, aber ein rollierendes System finde ich Kacke. Ich würde auch den Juni / Juli als Sommerferien nehmen, aber dann bitte immer, sodass die Schuljahre verlässlich sind und sich nicht dauernd was verschiebt. Und ich wette, die Leute, die sich hier aufregen hätten das eigentlich auch gerne, und regen sich eigentlich gar nicht darüber auf, dass Bayern den letzten Termin geblockt hat, sondern dass sie rollieren müssen.

    Ich hätte zwar kein Problem damit, Ende Juli nicht mehr in heißen Klassenzimmern zu hocken (heuer geht es ja noch), aber ich möchte nicht ein Jahr früher, ein Jahr später Ferien haben und auch nicht unterschiedlich lange Schuljahre (Unterrichtswochen) haben. Vielleicht Gewöhnungssache. Aber ich bin es nun einmal so gewöhnt.

    Tja, bei mir ist es genau andersherum. Ich mag das rollierende System und finde es super, dass wir mal schon im Juni - so wie dieses Jahr - und in anderen Jahren erst Anfang oder Mitte Juli Sommerferien haben und mich stört es auch überhaupt nicht, dass die Schuljahre mal ein oder zwei Wochen kürzer oder länger sind (wenn's gleich vier Wochen sind, ist es natürlich schon eine Hausnummer, aber das kommt nicht allzu oft vor).

    Dass ich auf gar keinen Fall immer so spät wie BW und BY Sommerferien haben wollen würde, schrieb ich ja schon.

    Also in NDS gibt es durchaus Nachprüfungen, wie die WeSchVO verrät: §7, 8 und 9 regeln diese für die Jahrgänge 5-9 (sofern dort keine Abschlussprüfungen anstehen). An meiner Schule sind sie jedoch eine Seltenheit (ich habe jedenfalls noch keine erlebt).


    Dies bestätigt ja auch die Hinweise von Palim und Humblebee, dass es an ihren Schulformen keine Nachprüfungen gibt..


    À+

    Die Regelung für die Jahrgänge 5-9 hatte ich ja gestern schon verlinkt ;) .

    Danke für die Rückmeldung! Finde ich tatsächlich ein wenig grenzwertig, dass dieser Betrieb so sehr auf sein Prestige erpicht ist, dass seine Azubis sich nicht mal eine 4 im Berufsschulzeugnis "erlauben dürfen". Aber gut, so ist das halt und dann müssen m. E. die Azubis - die ja ziemlich sicher mit oder noch vor Beginn ihrer Ausbildung auf diese betriebsinterne Regelung hingewiesen wurden - mMn wohl damit leben, dass sie im Fall einer 4 eben Nachhilfestunden nehmen müssen (die zahlt ja hoffentlich der Ausbildungsbetrieb, oder?).

    Ich habe das Thema diese Woche auch mal im Kollegium angesprochen und dabei gefragt, wie die Erfahrungen mit den ausbildungsbegleitenden Maßnahmen sind. Es gab nur eine einzige positive Rückmeldung (von einem Kollege der selbst noch nebenbei bei einer solchen Institution angestellt ist).

    Im Bereich Einzelhandel haben wir in der Berufsschule gute Erfahrungen mit "ausbildungsbegleitenden Hilfen" (diese Maßnahme ist ausgelaufen; mittlerweile heißt es "assistierte Ausbildung flex") gemacht. Allerdings waren es bei uns meist die unterrichtenden Lehrkräfte oder die Azubis selbst, die den Wunsch nach dieser Hilfestellung geäußert haben. "Zwangsweise", durch den Betrieb verordnete Nachhilfe bei noch einigermaßen guten Berufsschulnoten ist mir - wie ich ja bereits schrieb - noch nicht untergekommen.

    Oh, prima, dann bin ich ja jetzt dran. Ich schaffe es aber heute nicht mehr und bitte euch, euch bis morgen oder zum WE zu gedulden. Dann suche ich aber ganz sicher etwas 'raus, versprochen!

    Mir ist es total wurscht, dass Bayern und BW nicht mit rotieren. Ich hätte auch keine Lust, so spät Ferien zu kriegen.

    Was soll denn daran erstrebenswert sein? Die Zeit von Sommerferien-Ende bis Weihnachten ist eh total gedrängt. Ich brauch's nicht.


    Geht's hier nur ums Prinzip (gleiches Recht für alle) oder soll es irgendeinen Vorteil haben, spät Ferien zu kriegen?

    This!


    Ich bin jetzt 'raus aus diesem Thread. Das wird mir echt zu anstrengend und ich gehe jetzt lieber wieder 'raus auf die Terrasse :) .

    darum geht es nicht. Aber ich verstehe deine Beiträge so, dass du erklärst, dass eben nicht alle in den Ferien in den Urlaub fahren. Aber Fakt ist: doch! Da fahren die meisten, auch wenn dein direktes Umfeld anders ist. Deswegen meine Anmerkung.

    Natürlich machen diejenigen, die von den Sommerferien in irgendeiner Form abhängig sind (sei es durch ihre Kinder, durch Werks- oder sonstige Ferien or whatever) und diejenigen, die gerne in den wärmsten Monaten Urlaub machen möchten, dann eben im Juli/August ihre Urlaubsreisen.

    Fakt ist aber doch wohl, dass diejenigen, die "sommerferienunabhängig" Urlaub machen können und eben nicht unbedingt im Juli und August verreisen möchten, gerne auch außerhalb der Sommerferien Urlaub machen. Das betrifft nicht nur mein direktes Umfeld. Ich höre das nicht nur von meinem (erweiterten!) Bekanntenkreis und im Familienkreis anders, sondern lese es auch immer wieder in mehreren Reiseforen, wo ich angemeldet bin: Dort sind die bevorzugten Urlaubsmonate der Juni und der September. EDIT: Gerade weil die User*innen dort die "Überfüllung" an den beliebten Urlaubsorten in den Sommerferienmonaten vermeiden wollen, fahren sie lieber außerhalb der klassischen Ferienmonate. Macht vollkommen Sinn und würde ich genauso handhaben, wenn ich nicht von den Ferien abhängig wäre ;) .


    Um es auf den Punkt zu bringen: Nein, es fahren nicht ALLE in den Ferien in den Urlaub! Das ist komplett übertrieben.

    Am 31.Juli haben noch alle Ferien - da beginnen gerade in BY und BW die Sommerferien. Auch die ersten beiden Augustwochen überschneiden sich bei allen.

    Der zweite Satz stimmt so nicht ganz. In Thüringen enden die Sommerferien in diesem Jahr schon am 31.07., in Sachsen am 02.08. und in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt am 03.08. In der ersten vollen August-Woche haben also nur noch 11 von 16 BL Sommerferien. Nur in einer Woche - nämlich in der vom 29.07. (wenn man das Wochenende hinzunimmt: vom 27.07.) bis 04.08.24 haben wirklich alle Bundesländer Ferien.

    Schulpflichtige Kinder betrifft aber schon viele, z.B. auch die kinderlose Zahnärztin mit eigener Praxis, deren Angestellte teilweise Kinder haben. Wenn sie nicht in den Schulferien schließt, hat sie in der jetzigen Situation bald kein Personal mehr.

    Das ist aber ja oft eine Frage der Organisation (wobei es natürlich schwierig wird, wenn alle Angestellten kleinere Kinder haben).

    Beispiel: Der (kinderlose) Hausarzt meines Mannes macht seinen Praxisurlaub nie in den Ferien. Er hat vier Angestellte, davon zwei mit derzeit noch schulpflichtigen Kindern. In den Sommerferien ist es so organisiert, dass davon in der ersten Sommerferienhälfte erst die eine, dann die andere MTA Urlaub macht; die beiden MTA ohne bzw. mit erwachsenen Kindern (eine Bekannte von uns) machen ihren Urlaub außerhalb der Ferien. Genauso läuft es ja auch in den meisten Büros - zumindest kenne ich es hier in der Region so, dass in den Ferien bevorzugt die Mitarbeiter*innen mit Kindern Urlaub machen/nehmen, die ohne lieber außerhalb der Ferien.

    In Ba-Wü liegen die Handwerkerferien ebenfalls in den Schulferien, damit die Beschäftigten mit ihren Kindern gemeinsam Urlaub machen können.

    Witzig, das ist scheinbar wieder eine regionale Besonderheit. Von "Handwerkerferien" habe ich im Norden noch nie gehört. Viele Handwerksbetriebe - gerade die, die in "Außenbereichen" arbeiten - arbeiten hier die Sommermonate durch, weil sie im Winter weniger machen können/weniger Aufträge haben. Das war für einige Handwerker*innen in unserem erweiterten Bekannten- und auch Verwandtenkreis, die im Freien arbeiten (in unserem Fall: Dachdecker, Gärtner/in, Maurer), zu den Zeiten, wo ihre Kinder noch klein waren, immer doof, dass sie im Sommer nur max. eine Woche in den Ferien Urlaub nehmen konnten.

    Aber auch Anwaltskanzleien und Arztpraxen machen während der Sommerferien eine Zeitlang zu, wegen der meist jungen Mütter, die in den Ferien frei nehmen müssen. Die Möbelbranche macht Betriebsferien i.d.R. in den Sommerferien. Es ist ja durchaus so, dass es in den Sommerferienzeiten am vollsten und am teuersten in Europa ist. Zusätzlich zu den Familien der an Schulen Arbeitenden. Also, da kommt schon einiges zusammen.

    Mag sein. Mit Anwaltskanzleien habe ich wenig zu tun, mit der Möbelbranche gar nichts; ich persönlich kenne auch niemanden, der/die in einem Betrieb arbeitet, der im Sommer "Werksferien" hat (das gibt es ja durchaus). Von den mir bekannten Arztpraxen machen nur diejenigen in den Sommerferien max. zwei Wochen Urlaub, die nur von einem einzelnen Arzt/einer einzelnen Ärztin "betrieben" werden (das betrifft hier immer weniger Praxen; vielerorts gibt es mittlerweile Praxisgemeinschaften, die allenfalls um Weihnachten herum komplett geschlossen haben) und wo der/die "betreibende" Arzt/Ärztin jüngere Kinder hat. Viele schulische Mitarbeiter*innen - wie Hausmeister*innen, Putzkräfte, Sekretär*innen, Schulassistent*innen, Schulsozialarbeiter*innen,... - haben auch nur in einem Teil der Sommerferien Urlaub.

    Die allermeisten in meinem Umfeld, die nicht auf die Sommerferien angewiesen sind (wegen schulpflichtiger Kinder oder Kindern in der Kita/im Kiga), versuchen allein schon aus Kostengründen, nicht in der Ferien Urlaub zu machen.

    Regelung für die Schuljahrgänge 5 bis 9 in NDS:

    § 7 WeSchVO, Versetzung infolge einer Nachprüfung | Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS) (wolterskluwer-online.de)


    Ich muss für die BBS ergänzen, dass es am BG - wie in den allgemeinbildenden Gymnasien auch - die Möglichkeit zur mündlichen "Nachprüfung" in den schriftlichen Abiturfächern gibt. Dafür dürfen die SuS sich freiwillig melden (es gibt aber auch noch eine Beratung durch die Abteilungs-/Jahrgangsleitung), wenn die Chance besteht, dass sie durch diese mündlichen Nachprüfung/en ihr Abi doch noch schaffen können. Diese Nachprüfungen finden aber ein paar Tage nach den mündlichen Abiprüfungen statt, also noch vor Ende des Schuljahres/vor der Verteilung der Abizeugnisse.

    Es spricht nichts dagegen, auch im hohen Alter noch verantwortungsvolle Ämter zu bekleiden, wenn man mental fit ist und sie körperlich bewältigen kann (also ohne Einschlafen oder dergleichen). Auch die mentale Fitness kann man bei Biden aber inzwischen leider wohl anzweifeln, denn dass er teilweise desorientiert ist und Sprachfindungsstörungen hat, ist ja nunmal Fakt.

    Das mag durchaus sein. Da gucke ich aber lieber nicht in Richtung Rom... :flieh:

    Ja, genau das ist verwirrend.

    Wieso bitteschön ist es denn für dich verwirrend, wenn jemand aus einem anderen Bundesland diese Regelung mit den "Nachprüfungen", wie es sie in NRW gibt, nicht kennt?! Wie ich schon schrieb: In NDS gibt's sowas nicht (und s3g4 schrieb für Hessen ja dasselbe).

    Sind wir jetzt schon soweit, dass wir unter jede BL-spezifische Regelung, über die ein/e User*in Genaueres wissen möchte, ein "Verwirrend" setzen, weil der/diejenige diese nicht kennt?! Oder was möchtest du uns mit diesen Emojis und deinen Kommentaren dazu mitteilen?

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