Beiträge von Humblebee

    Moin,


    wir hatten dieses Thema hier schon in diversen Threads. Einige - insbesondere Plattyplus, wenn ich mich recht erinnere - verweisen in diesem Zusammenhang meines Wissens auf das Arbeitszeitgesetz, in dem es heißt: "Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben." Dem entgegen steht allerdings die Aussage anderer User*innen, dass dieses Gesetz für Lehrkräfte nicht gelte.

    In der "Nds. Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten" steht ebenfalls der Satz: "Nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit ist eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden zu gewähren." und ich frage mich, warum dies nicht auch für verbeamtete Lehrkräfte gelten sollte. Vielleicht, weil es auch noch eine gesonderte "Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten an öffentlichen Schulen" gibt? Dort findet sich nämlich keine derartige Aussage.


    Sorry, das hilft dir jetzt wohl nicht wirklich weiter. Ich hoffe, dir kann jemand anderer noch "rechtssicherer" antworten als ich!

    Ja genau. Das besagte stille Örtchen war das erste auf dem Kontinent mit Wasserspülung, das extra für Queen Victoria in der Ehrenburg eingebaut wurde, als sie wieder einmal mit ihrem Mann Prinz Albert von Sachsen-Coburg zu Besuch war. Das erste kontinentale WC kann man heute noch besichtigen.

    Sehr interessant! Da wäre ich tatsächlich mit bloßem Raten nicht drauf gekommen. Ich war zwar vor langer Zeit mal in Coburg, aber nicht im Schloss Ehrenburg (nur auf der Veste und kurz in der Innenstadt/Altstadt; da habe ich das Schloss nur von außen gesehen).

    Hab gerade nochmal nachgesehen und das ist so nicht korrekt.

    Psychische Erkrankungen müssen laut Fragebogen für die Verbeamtung nur über einen gewissen Zeitraum angegeben werden.

    CDL hat ja extra dazu geschrieben, dass dies für BW gilt und dass es in anderen Bundesländern anders geregelt sein könnte. (und dass du dich von deiner Schwerbehindertenvertretung oder Gewerkschaft beraten lassen solltest). Da du in deinem Profil das Bundesland nicht angegeben hast, kann es ja dort tatsächlich andere Regelungen geben.

    Kennt sich die Klasse nicht, würde ich warten, bis ein paar Wochen ins Land gegangen sind, sonst können die SuS ja noch gar nicht sagen, wem sie ihr Vertrauen schenken würden.

    Wobei es hier in NDS Wahlfristen gibt, innerhalb derer u. a. die Klassensprecher*innen gewählt werden sollen (vier Wochen nach Ende der Sommerferien; siehe oben verlinkte Verordnung). Wie es damit in anderen BL aussieht, weiß ich nicht.

    Zumindest für BW stimmt das nicht. Habe eben mal geschaut, weil es mich überrascht hätte, wenn das in anderen Bundesländern anders geregelt wäre und darf dir versichern, dass in Hessen (Verordnung über die Schülervertretung und die Studierendenvertretung vom 15.Juli 1993, §3 Allgemein Wahlgrundsätze) die Klassensprecherwahl geheim sein sollte.

    Ich weiß zwar nicht, wer die Vorsitzenden eines Schülerrats sein konnten, wenn nicht irgendwelche Schülerinnen oder Schüler, aber habe in meiner Müdigkeit tatsächlich überlesen, dass NRW die Option offenlässt, dass auf Antrag die Wahlen auch nicht geheim verlaufen dürfen.

    Für NDS gilt: "Sofern keine geheime Wahl durch Stimmzettel verlangt wird, kann durch Handaufheben gewählt werden." (Quelle: Verordnung über die Wahl der Schülervertretungen in Schulen, Gemeinden und Landkreisen sowie über die Wahl des Landesschülerrats (Schülerwahlordnung) (schure.de))

    Zur Bezeichnung "Schülerrat": "Die Klassenvertretungen bilden den Schülerrat der Schule." (§ 74 NSchG)

    Dazu kann ich nur sagen, jedes Kollegium bekommt den LR den es verdient.

    Da gebe ich dir zwar prinzipiell recht, nur wird es meiner Beobachtung nach immer schwieriger, überhaupt KuK zu finden, die sich für in den Schulpersonal-/Lehrkräfterat wählen lassen möchten, insbesondere weil die meisten Lehrkräfte so viel anderes um die Ohren haben. Das konnte ich selbst an einer großen Schule wie meiner (mit über 130 Lehrkräften) diesen Winter beobachten. Die KuK aus unserem "altgedienten" Personalrat (alle diese KuK waren mind. zwei Amtsperioden im PR tätig) hatten sich aus Zeit- und z. T. aus gesundheitlichen und Altersgründen nicht mehr zur Wahl gestellt. Bis sich neue Kandidat*innen gefunden hatten, hat es eine ganze Zeit lang gedauert.


    Zum Ausgangsthema kann ich ebenfalls nur sagen, dass ich es schwierig finde, wenn Lehrkräfte, die in der SL tätig sind, auch in "Interessenvertretungen" (egal ob Schulpersonalrat/Lehrkräfterat oder örtliche oder schulische Vertretung einer Gewerkschaft bzw. eines Lehrkräfteverbands) tätig sind. Aber gut, da hilft meine Meinung German gerade auch nicht wirklich weiter.


    Hat einer von euch da Erfahrungen, Tipps? Arbeitet ihr vor Ort mit den Nderen Verbänden zusammen?

    Persönliche Erfahrungen habe ich nicht, da ich nur "einfaches Mitglied" im Verband (VLWN) bin. Allerdings arbeitet unser schulischer VLWN-/BLVN-Vertreter recht eng mit dem GEW-Vertreter zusammen, wobei an meiner Schule nur recht wenige Lehrkräfte Mitglied der GEW sind (die Mehrheit sind Mitglied im Verband).

    Wenn man sich die Karte von Bayern anschaut, liegen manche bayerische Orte nicht mehr ganz so im Süden, finde ich. "Süddeutschland" ist eigentlich woanders.

    Hm, auch laut Wikipedia gehört ganz Bayern zu Süddeutschland ("Im geografischen Sinn wird „Süddeutschland“ im Brockhaus als jener Teil Deutschlands definiert, der südlich der mitteldeutschen Gebirgsschwelle liegt – also die Länder Bayern und Baden-Württemberg sowie das südliche Rheinland-Pfalz und Hessen südlich des Mains." und "Politisch bezeichnet man damit ein Gebiet im Süden der 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland, nämlich die Länder Baden-Württemberg und Bayern."); so habe ich es auch im Erdkunde-Unterricht gelernt. Würdest du tatsächlich nur den südlichen Landesteil von BY und BW als "Süddeutschland" bezeichnen und den nördlichen Teil als "Mitteldeutschland"?


    Aber egal, zurück zum Foto: Dieses Schloss liegt also in Bayern. Und deinen Ausführungen nach eher im nördlichen Teil Bayerns? Und es "beherbergt" eine Bibliothek o. ä.?

    Ui, das ist wirklich ganz schön teuer. Obwohl... wenn es Kombitests sind, passt der Preis wahrscheinlich. Die gab's bei Aldi und Co. ja nie.

    Vor drei Wochen habe ich im Urlaub in einem Supermarkt (weiß leider nicht mehr, welche Kette es war) Corona-Selbsttests für 0,50 Euro gesehen; die waren allerdings nur noch bis Ende September haltbar. Hier in der Stadt haben wir Anfang Juni Tests für 1,45 Euro pro Stück in einem Drogeriemarkt gekauft.

    Das würde passen, wobei ich nicht wusste, dass dieser Terminus regional begrenzt verwendet wird.

    Ist jetzt etwas OT, aber hier im Norden wird er nicht in diesem Zusammenhang verwendet. Wie gesagt: Ich hatte "verschlagen" bisher auch noch nie als Ausdruck für "verprügeln" gelesen oder gehört (auch nicht von unseren Freund*innen aus Stuttgart), habe ihn aber gerade als "landschaftlich gebräuchlichen" Begriff gefunden: verschlagen ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden .

    Palim : Leider hat gingergirl ja auf deinen gestrigen Tipp:

    Die Fahne ist weiß und blau ... vielleicht Bayern


    ... und dann eher im Norden, weil ginger meinte, es sei nicht so südlich?

    auch nicht reagiert. Schade :(

    Allerdings würde ich aufgrund ihrer auf mich bezogenen Aussage:

    Ja, aus deiner Sicht ist das Süddeutschland.

    BY und BW schon fast ausschließen (denn diese BL liegen ja nicht nur aus meiner Sicht in Süddeutschland).


    Ich bin verwirrt und warte jetzt erstmal auf Rückmeldungen von gingergirl ...

    Wenn dieses Gebäude (ist es überhaupt ein Schloss, wie ich gestern gemeint hatte?) von mir aus gesehen "südlich" liegt - wobei man i. A. und auch ich mit "Süddeutschland" am ehesten BW und BY meint ;) -, könnte es sich ja tatsächlich schon ums südliche NDS handeln :/ .

    Da aber Caro07 auf CDL s letzten Beitrag mit einem "thumbs up" reagiert hatte, schätze ich mal, es befindet sich wirklich in Thüringen. Also rate ich dort mal weiter: westliches Thüringen, also westlich von Erfurt?

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