Verringerung des Gruppenteilers
Woher nimmt man denn die Lehrkräfte?
Verringerung des Gruppenteilers
Woher nimmt man denn die Lehrkräfte?
Ich fände es sicherer, der Schwimmunterricht würde von professionellen Schwimmlehrern durchgeführt, in kleinen Gruppen. Oben schlug ich bereits AGs vor, zu denen man sich in der Schule anmeldet, oder Kleingruppen von Nichtschwimmern, während der schwimmende Teil der Klasse Sportunterricht hat.
Kann ich mir zwar vorstellen, aber auch dann braucht es ja zwei Personen für 2 Lerngruppen in der besagten Zeit,
die eine, die Sport unterrichtet, die andere, die die Gruppe zum Schwimmen begleitet und/oder dort Schwimmunterricht erteilt.
Natürlich. Dann ist es aber nicht mehr meine Schuld als Lehrperson. Ich habe immer wieder SuS mit Brand- und Schnittverletzungen im Labor. Es kam noch nie jemand auf die Idee, mir die Schuld daran geben zu wollen. Weil selbstverständlich auch die Jugendlichen Verantwortung für ihr eigenes Handel tragen.
So kann man es auch sehen.
Aber es könnte dich jemand verklagen und der Meinung sein, dass du dir zuvor einen Eindruck über die Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit jedes und jeder Jugendlichen verschaffen musst, bevor du sie an anderes Gerät lässt.
Und das kann man machen, indem man jeden einzeln das Schneiden vorführen lässt oder indem die gesamte Gruppe eine Übung absolviert, bei der du jeden beobachten kannst.
Man kann vor der ersten Schwimmstunde nicht vorab die Kinder testen, das macht man in der ersten Stunde. Es mag Lehrkräfte geben, die einzeln vorschwimmen lassen, während 27 andere artig auf der Bank warten. Dann ist eine Zeitstunde um und jedes Kind hatte 1 min Wasserkontakt.
Andere Lehrkräfte beobachten die Kinder im Nichtschwimmerbereich, während sie dort eine Aufgabe erfüllen.
Ich fände es aber besser, wenn das Schwimmenlernen komplett ausgelagert würde und nicht mehr durch Grundschullehrer gesichert würde.
Sagt jemand, die in einem bevorzugten Umfeld unterrichtet und lebt.
Davon werden die Schwimmkurse nicht leerer, ist oder ohne Gutschein, und die benachteiligten Kinder finden den Weg sicher nicht in den Kurs.
Wenn es möglich wäre, außerhalb der Schule zu finanzieren, dass Schwimmlehrkräfte mit gleicher Qualifikation wie Lehrkräfte den Unterricht in keinen Gruppen übernehmen, kann man das auch in der Schule finanzieren: Schwimmunterricht sieht dann per Erlass vor, dass nur 6-8 Ki der je qualifizierter Person im Wasser sind und eine zusätzliche Person außerhalb des Beckens die Aufsicht übernimmt.
Dann kann ich auch Schüler:innen zu. u ziehen schicken und auf die Bank setzen, wenn die Situation unübersichtlich ist oder etwas anderes Unvorgesehenes passiert oder Schüler:innen sich nicht an Regeln halten.
Entweder, oder, und ja, ich bin der Meinung, dass das Land dafür Sorge tragen muss, dass möglichst sichere Bedingungen herrschen u d man nicht den Schulen bzw. Lehrkräften überlassen darf, allein mit 28 Schülerinnen schwimmen zu gehen oder weiteres Personal aus dem Hut zu zaubern.
Und wenn weder Personal noch angemessenes Schwimmbad noch ausreichend Schwimmzeit zur Verfügung stehen, wird man keinen Schwimmunterricht anbieten können.
Du hattest auf meinen Beitrag geantwortet, in den ich geschrieben hatte, dass du deine Versuche bzw. deren Erkenntnisse per Video oder Text vermitteln kannst, und dass man Schwimmen o/ne Wasserkontakt nicht vermitteln kann.
Daraufhin schreibst du:
Ich lasse nicht 24 Personen, von denen 1/3 nicht schwimmen kann, in den See. Wenn ich alleine mit einer Klasse unterwegs bin, geht überhaupt niemand im See schwimmen,
Da geht es vermutlich um einen Ausflug.
Schwimmunterricht ist aber kein Ausflug, das Ziel ist nicht, einen irgendwie schönen Tag zu haben oder per Wanderung irgendetwas zu erreichen, sondern schwimmen zu lernen oder die Fähigkeiten im Schwimmen zu verbessern.
Und selbst bei einem Ausflug sind keine 2-3 Lehrkräfte vorhanden, legt man Klassen zusammen, hat man dann womöglich an die 60 Schüler:innen mit 2 Lehrkräften.
Wenn die Erlasslage der Stundenzuweisungen 1 Lehrkraft für 1 Klasse vorsieht, gibt es kein weiteres Personal. Dann muss man davon ausgehen, dass 1 Lehrkraft die im Curriculum angesetzten Inhalte allein in der Gruppe vermitteln soll.
Es hilft nicht, wenn man von außergewöhnlich gut versorgten Schulen zu hören bekommt, was sie in der Lage sind, aufzubieten, ohne anderen Unterricht ausfallen zu lassen oder Klassen zusammenlegen zu müssen. Tatsache ist, dass es Schulen mit ausschließlich Grundversorgung oder weniger gibt. Hier heißt der Spruch für die Unterrichtsversorgung: 90 ist das neue 100… und selbst das wäre für manche Grundschulen ein Geschenk.
Für mich erscheint es so, als würdest du den Schwimmlehrkräften vorhalten, dass sie nicht mit einer Halbklasse und Assistent:in unterwegs waren.
Andere meinen, die Kinder könnten dann eben nur einzeln/ mit sehr wenigen Schüler:innen ins Wasser gehen. Aber was machen dann die anderen Kinder (in diesem Fall 2. Klasse- 7-9 Jahre alt)?
das ewige Gejammere, über die misslichen Umstände finde ich ermüdend.
Wir sind seither eben auch zu zweit. Der Biologe sieht andere Dinge als ich und wir haben sehr aufmerksame technische Assistentinnen und Assistenten.
Der Kanton spricht einfach so und so viele Stunden Halbklassenunterricht für die Laborarbeit in den Naturwissenschaften, das ist der "Rahmen", in dem man sich bewegt.
Du gehst von Bedingungen aus, die andernorts gar nicht gegeben sind. Halbklassenunterricht? Assistent:innen? Unterricht zu zweit oder zu dritt?
Wenn die Erlasslage vorsieht, dass die Lehrkraft mit 28 SuS schwimmen gehen soll, erhält die Schule genau 1 Stunde dafür zugewiesen. Andere Stunden gibt es nicht.
Der Schule bleibt die Möglichkeit, eine andere Stunde einzusetzen, wenn sie deren Zweck entfremdet und wenn sie überhaupt solche Stunden hat.
Ist die Schule aber unterversorgt, wird es nicht gehen.
Der Lehrkraft bleibt die Möglichkeit, gegen den Erlass zu sagen: Mit dieser/ einer so großen Gruppe gehe ich nicht schwimmen. Auch werde ich Schüler:innen nicht allein an den Rand des Beckens/ auf eine Bank setzen, während ich wenige Kinder im Becken im Blick behalten soll.
Ich gehe davon aus, dass sehr viele Kolleg:innen jetzt sagen: Dann gibt es eben keinen Schwimmunterricht, bis geklärt ist, wie eine sichere Begleitung von 2-3 Personen pro Klasse gestellt wird.
Während du ein Video zeigen oder einen Text verteilen könntest, bleibt den Schwimmlehrkräften, die Schwimmregeln zu wiederholen. Aber Schwimmen wird man ohne Wasserkontakt nicht lernen.
Bewegbare Boden gibt es kaum, Nichtschwimmerbereiche sind 1,35 m tief.
An Fahrgeschäften steht oft eine Mindestgröße, vielleicht braucht man es hierbei auch
UND einen angemessenen Personalschlüssel.
Ich finde, es hat etwas von Professionalität, wenn die Arbeitsblätter oder Dokumente ein einheitliches Layout mit Kopfzeile haben.
Dann bin ich so unprofessionell, geanau das nicht anzustreben,
stattdessen aber aus zig Möglichkeiten an Arbeitsheften und -hilfen und Kopiervorlagen und anderem zügig etwas Passendes zu wählen und auch noch das drölfzigste Aufgabenblatt zum Üben zu finden oder eine passende Übung zur Differenzierung in sieben Richtungen aus dem Hut zu zaubern.
Sorry, aber natürlich geht das, an deiner und meiner Schulform allemal.
Ich halte es für völlig unrealistisch, 15-20 Kinder außerhalb des Beckens ohne Aufsicht und ohne Aufgabe sitzen zu lassen, um die Aufsicht und Aufmerksamkeit allein den Schüler:innen im Becken widmen zu können.
Das ist schon im Klassenraum ein hartes Stück Arbeit oder unmöglich.
oder man kann grundsätzlich kein Schulschwimmen / keine Klassenfahrten / Wandertage mehr machen.
Dann wird das der Schluss sein, wenn das Risiko zu groß ist.
Hinterher ist es immer leicht, „hätte“ zu sagen.
Hier vermitteln die Berichte den Eindruck, dass die Kolleg:innen schon mehr als üblich gemacht haben.
Wenn aber „mehr als üblich“, in der Personalsituation vermutlich schon ein Kompromiss, den das gesamte Kollegium trägt, am Ende fahrlässig ist, welchen anderen Schluss soll man als Lehrkraft ziehen?
Die einzige Schlussfolgerung aktuell ist wohl kein Schwimmunterricht mehr.
Was ja auch keiner will,
aber man kann ja schlecht die Schule schließen, weil ein Jahrgang mit 3-4-fachen Personal schwimmen gehen muss, obwohl die reguläre Versorgung dies nicht hergibt.
Schwimmen gehen nur mit denen, die es extern gelernt haben, trifft genau die, die es nicht lernen, weil keiner mit ihnen zum Schwimmkurs fahren kann/wird.
Hintergrund sehe ich ein Heft mit Lineatur Nr.4
Ist das nicht französische Lineatur? Guck mal ganz links am Rand, es ist dein liniert.
Im SWR gibt es einen Bericht,
demnach hätte nach Vorgaben des KuMi eine Lehrkraft ausgereicht, sie waren aber zu zweit.
Die Bezeichnungen werden in Klasse 1/2 erwartet, der rechte Winkel erst ab Klasse 3.
Das mag auch daran liegen, dass dies eines von nahezu unüberschaubar vielen (für das Land eben doch kostenpflichtige) Angeboten am Markt ist. Das Land Niedersachsen unterhält bereits zu einer guten Reihe anderer Anbieter von Diagnose- und Lernprogrammen Geschäftsbeziehungen und stellt diese entsprechend den Schulen bereit.
Bei der Digitalen Drehtür geht es doch gar nicht um Diagnostik und auch nicht um ein allgemein gehaltenes Lernprogramm.
Das digitale Angebot bietet in der Fläche Möglichkeiten, nicht jeder wohnt und arbeitet in einer Stadt mit Instituten oder vielfältigen Angeboten.
Schon erstaunlich, dass so viele Bundesländer Zugänge bieten, NDS, BY und BW aber nicht.
Niedersachsen beteiligt sich nicht, deshalb ist der Zugang versperrt.
Es hieß mal, dass man als Schule im Verbund Besondere Begabungen fördern Zugsng bekäme…. Aber auch das bleibt einigen Schule verwehrt.
Sehr schade.
Mich irritiert, dass es um Sprachgebrauch „im Unterricht“ geht.
Da kann ich in Texten oder Aufgaben über verschiedene Menschen sprechen, i. Umgang mit den Kindern sage ich doch aber deren Namen und nicht „das Kind im Rollstuhl“.
Warum ist „taub“ abwertend und was sagt man bei „blind“?
Orientierung wohin?
Die Vorderseite zu erkennen?
In NDS gibt es auch eine solche Regelung, die Altersgrenze ist irgendwo bei den vor 1970 Geborenen.
… genau 1970:
https://www.masernschutz.de/beschaeftigte-in-einrichtungen/#
Ich habe das noch nie gemacht und finde es schrecklich, alles mit Trauerrand zu versehen.
Manchmal brauche ich auch einfach den Platz auf der Seite,
ansonsten werden die AB ja eingeheftet und auf der Mappe steht der Name.
habs mal ein Video und ein Bild von den Kopiervorlagen vom ersten Prototyp
Ich bin da absolut sparsam sozialisiert:
Wer druckt denn in Klassenstärke farbige Materialien mit hohem Farbanteil?
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