Vor allem Dingen wird die reguläre Unterrichtsvorbereitung auf ein Minimum heruntergefahren, da man ja nur begrenzt Zeit und Energie zur Verfügung hat und die Klausuren anders nicht zu leisten sind.
Man sollte trotzdem überlegen, welche Korrekturprozesse zu optimieren sind. Beispielsweise korrigiere ich in Mathe nie aufgabenweise, sondern immer gleich durch. Das viele Umsortieren raubt wertvolle Zeit. Genauso sollten sich Sprachlehrer möglichst angewöhnen nur einmal zu lesen und sofort alles im Erwartungshorizont einzutragen.
Bei den Zeitvorstellungen des Studenten kann man natürlich nur den Kopf schütteln, was mit Recht meine Vorposter auch getan haben. Selbst in Mathematik ist eine Oberstufenklausur nicht in 15 Minuten erledigt. Das Vorabitur erst recht nicht. Das hat CatelynStark ja auch schon erläutert. Ich glaube viele Kollegen haben sowieso keine Vorstellung davon, dass eine Mathekorrektur auch nicht so schnell gemacht ist, wie sie vielleicht meinen.