Beiträge von Caro07

    Ich habe zufällig das Werk Zebra 3/4, verwende es aber nicht, und habe einmal nachgeschaut.

    Am Anfang des Schuljahres wird lang/kurz wiederholt.

    Voraussetzung einer ck und tz Stunde ist, dass möglichst viele Kinder lange und kurze Selbstlaute unterscheiden können. Daran hakt es oft. Da würde ich irgendeine Wiederholungsübung beim Einstieg in der Stunde machen. (oder vorher Übungen dazu)

    ck wird laut Lehrerunterlagen etwas ausführlicher eingeführt, von tz erwartet man das analoge Übertragen bis auf die Trennungsregel.

    Nachfrage an die Flexloewe: Hast du die Lehrermaterialien? Dort sind Anregungen drin. Hier sollen zu vorgeschlagenen Sätzen mit vielen tz - Wörtern folgende Forscheraufträge in GA erfüllt werden:

    1) lesen und die tz- Wörter deutlich sprechen (GA)... dann kommen die Kinder darauf, dass der Selbstlaut vor dem tz kurz gesprochen wird

    2) Selbstlaut/Umlaut markieren in den vorgegeben Wörtern

    3) Welche Konsonanten folgen auf den kurzen Selbstlaut/Umlaut

    4) Merksatz finden

    Anschließend wird die GA ausgewertet und dann die Aufgaben im AH bearbeitet. Es wird auch noch eine Kopiervorlage angeboten.

    Auf die Problemfälle wird auch noch hingewiesen: Nach l, m, n, r und auch das z nach den Zwielauten ei, au, eu, äu usw.


    Ich finde, dass man aus den Vorschlägen etwas machen kann. Da ich selbst sehr gerne Forscheraufträge (modern: So denke ich) als Einstieg verwende, würde ich tatsächlich Wörter mit tz anbieten und eine Regel in einer kooperativen Unterrichtsmethode ableiten lassen (z.B. ich- du- wir...). Wichtig wäre mir, dass die Kinder ihre eigenen Erkenntnisse aufschreiben und diese dann abgeglichen werden. Ich würde den Auftrag offen stellen und mit Hilfekärtchen arbeiten. Für die Stärkeren, die sofort die Regel erkennen, würde ich Wörter mit l m n r und Wörter mit z nach Zwielauten zusätzlich als differenzierende Forscheraufgabe anbieten.


    Wieterführend:

    Wenn du kreativ arbeiten möchtest, könntest du eine tz Geschichte erfinden lassen. Allerdings passt das nicht in die Einführungsstunde. Ganz nett ist auch ein Stuhlkreis: Es werden so viele tz Wörter ausgeteilt wie Kinder. Ein Kind legt sein Kärtchen in die Mitte und bildet einen Satz. Dieser ist der Anfang einer Geschichte. Der Nächste, dem etwas einfällt, legt sein Wort dazu und bildet einen Satz. Das geht so lange, bis alle ihre Wörter loshaben.

    In Ergänzung zu den anderen Beiträgen:

    Bei unkonzentrierten, abschweifenden Kindern meiner Klassen stellten sich unterschiedliche Ursachen heraus:

    - ADS

    - Hochbegabung

    - zu jung, also zu früh eingeschult

    - häusliche Probleme

    - zu viel Druck auf das Kind

    - Fokussierung auf den Unterrichtsstoff nur bei Interesse (kommt häufiger vor)

    - allgemein überfordert z.B. durch später diagnostizierte Lesestörung, Rechtschreibstörung oder Dyskalkulie

    - unzureichende Verarbeitung von Problemen mit Mitschülern (bzw. wurde das beim Abschweifen gemacht)....


    Was ich aber auch festgestellt habe, ist, dass bei solchen Kindern ein Konzentrationstraining nicht geholfen hat. Wichtig ist, die Ursache zu finden um dem Kind helfen zu können. Eine Schülerin, die wegen Konzentrationsprobleme Ergo machte, brauchte letztendlich ganz andere therapeutische Ansätze.

    Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Insofern wäre es ganz hilfreich, wenn man wüsste in welchem Bundesland die TE lebt, dann könnten die Kollegen da was zu den Vorgaben sagen (was sicherlich sinniger ist als "Ich habe gehört, dass...")

    In Bayern wird eine verbundene Schrift gelehrt. Die Grundschulen können sich zwischen der SAS (Schulausgangsschrift) und der VA (Vereinfachte Ausgangsschrift) entscheiden. Beim Leselernprozess, der vorgeschaltet wird, werden gleichzeitig Druckbuchstaben geschrieben. Nur werden diese in unserem Bundesland nicht verbunden, sondern ein paar Monate später fangen wir mit der spezifischen Ausgangsschrift an.

    An meiner Schule hat dieses Prinzip bisher noch funktioniert. Wir haben uns allerdings umentschieden - zuerst hatten wir die VA- das war eine mittlere Katastrophe in den höheren Klassen - mit der SAS klappt die Schreibschrift viel besser.

    Als "Tipp" für Kollegium/Schule fällt mir nur ein: Missstände öffentlich machen. Geht an die Presse, schreibt einen Brandbrief, wendet euch immer wieder, immer wieder ans Bildungsministerium, an die Schulbehörde, ...

    Lasst euch das nicht weiter gefallen!

    Ich bin entsetzt.

    Unbedingt! Ich denke, man kann auch von Menschen, die aus schwierigen Verhältnissen kommen, ein gewisses Verhalten erwarten und sie müssen Grenzen erfahren. Die Beispiele, die du geschildert hast, sind ein Nogo und klingen nach völligem Chaos!

    Wendet euch an die Behörden, lasst nicht locker! Wenn das durch die Medien geht, wird das bekannt und das sollte auch bekannt werden um diese Auswüchse einzudämmen. Wahrscheinlich leiden die wenigen noch einigermaßen regelkonformen Schüler ebenso unter diesen Umständen!

    In Berlin gab es doch einmal schlimme Zustände in der Rütli- Schule. Diese haben sich an die Öffentlichkeit gewendet und es hat sich zum Besseren entwickelt.

    Allerdings wurde das Kind bei meinem letzten Schullandheimaufenthalt (Kl.4) trotz hohen Fiebers nicht abgeholt.

    Das ist dann blöd gelaufen. Wir hatten das noch nie. Im Vorfeld fragen wir die Krankenversicherung ab bzw. sammeln das Krankenversicherungskärtchen und den Nachweis für eine Tetanus- Impfung ein (Tetanus, damit nicht unnötig nochmals geimpft wird). Ich lasse mir das im verschlossenen Umschlag geben und mache es nur auf, wenn ich es wirklich brauche.

    Da wir meistens zwei oder drei Klassen gemeinsam ins Schullandheim fahren, haben wir das Problem weniger. Für gebuchte Aktionen kann man u.U. selbst die Aufsicht sein, man muss die Aktion ja nicht durchführen und ist dadurch abgelenkt. Wenn ich alleine fahre und es eine Aufsichtslücke geben könnte, nehme ich auch mal zwei Aufsichtspersonen mit (meistens StudentInnen, weil man nicht immer Kolleginnen freischaufeln kann in der Grundschule).

    Ich weiß nicht, wie weit du vom Schulort weg bist. Wir sind in der Regel ca. eine Stunde vom Schulort weg. Wir lassen kranke Kinder, die an Aktivitäten wegen Krankheit nicht teilnehmen können in der Regel nach kurzer Beobachtungszeit von den Eltern abholen, denn oftmals hat sich gerade schon Übelkeit zu einer richtigen Epidemie (Magen-Darm) entwickelt. Etwas anderes ist es, wenn jemand Kopfschmerzen wegen Migräne hat.

    Wir hatten auch schon Krankenhausfahrten. Da bestellten wir einen Krankenwagen und eine Begleitperson bzw. Lehrkraft fuhr mit. Die Eltern wurden im Fall einer Krankheit/ eines Unfalls sofort benachrichtigt und das weitere Vorgehen abgesprochen. Alleine würden wir niemanden lassen, also ein Lehrer bzw. eine Begleitperson bleibt bei dem Kind, aber bei uns sind es Grundschüler. Nicht volljährige Schüler würde ich auch nicht alleine lassen wegen evtl. rechtlicher Konsequenzen.

    Im Vorfeld werden so oder so Krankheiten wie Migräne/Allergien usw. abgefragt und wichtig: eine Telefonnummer, wo wir Eltern Tag und Nacht erreichen können.

    Habt ihr Erfahrung mit einem Bastelthema, was zu dieser Jahreszeit passt? Die Kinder sollen zu etwas, was vorgebastelt wird, Stichpunkte schreiben und daraus eine Anleitung nach vorgegebenen Kriterien machen. Letztendlich mündet das dann in einer Note. Einmal mache ich das zur Übung, dann wird die Anleitung zu einem anderen Bastelbeispiel benotet.

    Normalerweise hatte ich dieses Thema entweder vor Weihnachten oder vor Ostern, da hat sich dann Entsprechendes angeboten. Dieses Schuljahr ist immer etwas dazwischengekommen, sodass ich dies nicht machen konnte.

    Vielleicht habt ihr Vorschläge, was "gut geht" und mit dem die Kinder gut klar kommen. Vielleicht lasse ich es erst einmal nachbasteln, muss ich mir noch überlegen, hängt vom Schwierigkeitsgrad ab. Ich könnte alternativ auch einen Anleitungsfilm auf youtube zeigen, eine digitale Tafel ist vorhanden.

    Vielen Dank!

    Das Downkind meiner Klasse schreibt sehr schön die Druckschriftbuchstaben. Diese hat es parallel mit den Lesebuchstaben gelernt.

    Den Schreibschriftkurs (SAS) haben wir hintendran gehängt und sind jetzt im 4. Schuljahr mit der Schreibschrift noch nicht fertig, weil wir auch noch mit anderen Dingen beschäftigt sind. Die Schrift ist so gut wie bei nicht beeinträchtigten Schülern. Es geht nur alles (das ganze Lernprogramm in D und M) viel langsamer, aber es geht stetig voran. Feinmotorische Schwierigkeiten bestehen nur marginal.

    Die angeordnete Fortbildungsreise ist auf jeden Fall eine Dienstreise.

    https://www.lff.bayern.de/nebenleistungen/reisekosten/

    Lies mal hier im Gesetzestext nach, vielleicht bringt es was.


    Bisher habe ich bei jeder Fortbildungreise, die vom Schulamt bzw. von der Behörde veranstaltet wurde, die Fahrtkosten erstattet bekommen. Da war im Fortbildungsort schon alles vorbereitet, also Formulare zum Ausfüllen.

    Ich denke, dass deine Schulleitung nicht rechtens handelt, denn sie verpflichtet euch zu der Fortbildung. Deshalb müssen in meinen Augen auch die Fahrtkosten erstattet werden. Mein Ansprechpartner mich zu erkundigen, der das entsprechende Wissen hat, ist der Lehrerverband. Ansonsten könnte man auch einen übergeordneten Personalrat befragen. Notfalls würde ich bei einer zuständigen Behörde auch mal selbst anfragen.

    Ich denke, wir müssen aufwachen und die ganze Propaganda für ernst nehmen und nichts verdrängen. Es erstaunt mich immer wieder, was der russischen Propaganda noch weiter einfällt um andere zu diskreditieren um ihrem Ziel näher zu kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die wirklich ihre eigenen Aussagen glauben, was sie so von sich geben.

    Vor Monaten hatte ich noch ein ganz anderes Bild von Russland.

    Ab den 60igern habe ich immer bewusster den kalten Krieg und die empfundene Bedrohung miterlebt. (Was der zitierte Autor schreibt, kann ich bestätigen.) Auch, dass Deutschland als vergangene Kriegspartei misstraut wurde und sehr viel dafür getan wurde zu verhindern, dass Deutschland sich wieder in irgendeiner Form militärisch betätigt. Es könnte ja wieder Nazi- Deutschland auferstehen. Deshalb wurden die Militärausgaben beschränkt und Konstrukte wie die zivilen Verwaltungsämter der Militärbeschaffungen und die dezentralen Bundesländer geschaffen. Deswegen hatten/haben wir in meinen Augen auch die ganzen Jahre ein gespaltenes Verhältnis zum Militär. Als Mahnung wird uns vorgeführt, wie sich unsere Vorfahren unter den Nazis und als Nazis verhalten haben und selbst vor dem Genozid nicht zurückschreckten. Ein Großteil der Bevölkerung hat sich von der Propaganda blenden lassen. (In dieser Beziehung passiert gerade Ähnliches in Russland.)

    Ich selbst bin für "Frieden schaffen ohne Waffen" mit auf die Straße gegangen. Diese Bewegung hat vielleicht auch mit zu einem Ende des kalten Krieges beigetragen.

    Aber nun hat sich die Geschichte anders entwickelt. Die russiches Staatsführung will mehr - sie will unter Putin anscheinend eine größere Großmacht werden und nutzt alle erdenklichen Mittel. Sehr spät haben wir das bei uns wahrgenommen, es ist nicht sicher, ob wir außen vor bleiben oder es uns auch betreffen könnte. Wahrscheinlicher betrifft es uns, wenn wir als schwach wahrgenommen werden.

    Die Erzählungen vom erlebten Krieg meiner Eltern und Großeltern zeichneten ein ähnliches Bild wie wir jetzt in der Ukraine sehen: Plünderungen, Vergewaltigungen, Beschuss der Zivilbevölkerung (nicht von allen am Krieg Beteiligten, aber von manchen)... Im Krieg verändern sich die Menschen. Er ist entmenschlicht in vielerlei Hinsicht. Und wenn hinterher ein Aggressor sein Ziel erreicht, ist es auch nicht viel besser, denn die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und überhaupt der Freiheit und Mitbestimmung wird installiert.


    Wir sollten sehr wachsam sein und nichts verschlafen. Wir dürfen nicht naiv sein wie wir es anscheinend die ganze Zeit waren und um jeden Preis wirtschaftlichen Wohlstand wollen. (Ich habe einen Film über die wirtschaftlichen Verknüpfungen von BASF und Russland gesehen - es ist unglaublich, was jetzt alles ans Tageslicht kommt. Hauptsache billig und Wirtschaftswachstum. )

    Auch die Entwicklung Richtung China müssen wir aufmerksam beobachten.

    Also physikalische Bezüge fallen mir bei HSU- Theman einige ein:

    Wasser, Strom, Feuer, Auge und Licht, Ohr und die Schwingungen, Brücke, Türme, Bewegung, also alle mechanischen Themen falls diese noch in den Lehrplänen von Ba-Wü stehen.

    Wirtschaftswissenschaftliche jetzt weniger, vielleicht Werbung und fast überall kann man die Umwelt mit einbeziehen (eher in Bezug auf Nichtausbeutung).

    Die haben sich an den PHs schon etwas gedacht, diese Bereiche bei HSU mit beim Studium mit einzubeziehen.

    Hinterher fragt wirklich niemand, welche Schwerpunkte du in HSU hattest, das wird höchstens noch bei einer Lehrprobe zur Prüfung interessant, wenn man eine Lehrprobe in dem studierten Fach halten muss.

    Ich würde so wie Mara vorgeschlagen vorgehen, studiere das, was dich am meisten interessiert.

    Inzwischen habe ich die Auskunft bekommen, dass ich hätte sagen müssen, dass ich den Test "quantitativ" möchte, ansonsten wird jetzt wegen des Aufwands nur noch so gemessen.

    In der Hauptsaison stimme ich dir zu, Schokozwerg. Ich kenne die Gegend eher nach dem 15. August. Ab Anfang September wird es z.B. immer leerer an den Stränden, je nachdem, wie viele Bundesländer noch Ferien haben.

    Noch ein Tipp: Nicht an den Wochenenden ans Meer fahren, wenn alle Italiener zum Strand fahren. Da steht man stundenlang im Stau.


    Südtirol ist Südtirol, für mich etwas eigenes, weder Österreich noch typisch italienisch. Zumindest ist es dort bekanntlich wärmer als in den anderen Alpenregionen (außer vielleicht in Kärnten) und man kann in Meran und Bozen etwas den südländischen Flair erahnen.

    - Laminierfolien testen, die von Laborhund vorgeschlagen wurden (bin auch für weitere Vorschläge dankbar)

    - 2-3 mal durch das Gerät ziehen

    - anderes Laminiergerät testen

    - vor dem Laminieren ausschneiden, dann erst laminieren und anschließen nochmals ausschneiden, sodass ein kleiner Rand bleibt (habe es bisher andersherum gemacht)

    Laminiergerät:

    Genau so. Ich hatte- aber das ist schon Jahre her und die Laminiergeräte haben sich sicher verändert - zuerst billige Laminiergeräte, die nicht viel getaugt haben. Da musste ich oft mehrmals durchziehen lassen, damit die Folie überhaupt klebte. Dann habe ich mir von einem Schulversand- Verlag, nämlich dem Betzold Verlag- ein teuereres Laminiergerät Marke Compra (wichtig: mit Rückholfunktion! ) gekauft. Haargenau gibt es das Gerät nicht mehr, doch habe ich meine Variante heute noch ohne Funktionseinschränkung. Das laminiert einwandfrei nach einmal durchlassen.


    Folien:

    Da habe ich zuerst auch lieber die Folien vom Betzold (Marke Compra) genommen, die problemlos funktionieren und immer einen annehmbaren Preis hatten. Inzwischen habe ich gemerkt, dass Aldi und Co. auch gehen. Ich habe auch mal Folien von Amazon bestellt, die gute Bewertungen hatten. Mit meinem Gerät habe ich so oder so keine Probleme nach einmal Durchlassen.


    Haltbarkeit:

    Bei normalen Gebrauch halten die Kärtchen auch ohne Ränder. Wenn sie aber länger und häufig benutzt werden sollen, dann schneide ich sie aus oder nehme schon ein kleineres Format DIN A5, DIN A6 (z.B. bei Karteikarten) dazu. Kleinere Kärtchen mache ich dann halt irgendwann wieder neu, war aber bisher nicht nötig. Wenn ich etwas mit abwaschbaren Folienstiften bearbeiten lasse, dann ist die Verschweißung an den Rändern zwingend notwendig.

    Wenn man ans Erzählen denkt, darf man auch nicht das Kamishibai - Theater vergessen. Wir haben z.B. welche an der Schule. Das Ziel ist, dass die Kinder mit Hilfe des Kamishisbai- Theaters Geschichten erzählen - entweder durch selbst gemalte Bilder, die in den Rahmen des Theaters passen oder mit sich bewegenden (Schatten)figuren. Das ist natürlich ein längeres Projekt. Wenn du dich dafür interessierst, google einfach einmal.


    Man könnte auch Schauspiel und Erzählung miteinander verbinden - es gibt Erzähler, die erzählen und Schauspieler, die spielen. Z.B. erzählt der Erzähler die Rahmenhandlung und die Schauspieler sprechen in ihren Rollen.

    Aber das ist eben schon etwas Fortgeschrittenes und braucht eine längere Vorlaufzeit bzw. sollte man schon einmal so etwas Ähnliches gemacht haben, damit man sieht, wie es funktioniert.


    Elefantenflips Vorschlag, den ich interessant finde, geht eher in Richtung Informationsvermittlung. Man verpackt die Information über Astrid Lindgren möglichst interessant, zumindest so habe ich das verstanden. Da geht es um gute Sätze und eine sinnbetonte Sprache. Bei einem Podcast könnte man noch Hintergrundsmusik/geräusche dazu erfinden.

    Ich habe nach der Anfrage vor 2 Jahren nochmals im Internet recherchiert und habe mir JBL Xtreme angeschafft. In meinen Augen geht es gerade so. Ich hätte es gerne noch etwas lauter gehabt, zumal es sich bei uns um eine eine Dreifachturnhalle handelt und die Geräuschkulisse doch ganz schön hoch ist, wenn 3 Klassen gleichzeitig Sport haben.

    Wir fahren nach Italien auf Campingplätze. Wenn die meisten Bundesländer Sommerferien haben, ist es in Italien besonders voll und leider überlaufen. Um Ferragosto (15.8., Feiertag) ist es besonders schlimm, da sind die Campingplätze von Italienern überlaufen. Wir fahren deshalb grundsätzlich nach dem 15.8. In Bayern gehen allerdings die Ferien immer erst im August los. Wie es im Juli aussieht, weiß ich nicht.

    Ich würde eine Hütte auf einem Campingplatz mieten, wenn das möglich ist. Der Vorteil für Kinder ist, dass sie auf einem Campingplatz schnell Kontakt zu anderen finden. Campingplätze sind übrigens in Italien vergleichweise teuer, oft teurer als in Deutschland.

    Ich weiß ja nicht, wo ihr in Österreich seid. Wenn ihr nicht gerade in Kärnten seid und der Gardasee näher ist, könntet ihr es auch am Gardasee probieren. Da gibt es auch kleine, nette Hotels, wenn ihr nicht auf einen Campingplatz wollt. Toll finde ich zudem die Gegend westlich vom Gardasee als Erkundungstour.

    Wir waren wegen unserer Kinder (wollten Freunde vom Vorjahr wieder dort treffen) mehrmals auf einem großen Campingplatz in der Nähe von Caorle. Ich kann zustimmen, die Stadt ist ganz nett. Außerdem kann man dort eine Bootstour in der Lagune machen. Man könnte sich weiterhin überlegen, ob man von dort mit dem Schiff nach Venedig fährt. Das wird angeboten. Ob direkt von Caorle oder ob man ein Stück weit Richtung Jesolo oder mit dem Auto bis zum Ende der Halbinsel fahren muss - da bin ich mir nicht mehr sicher.

    Gerne waren wir zudem auf einem großen Campingplatz in der Nähe von Chioggia. Allerdings ist das südlich von Venedig und etwas weit. Der Campingplatz liegt ein bisschen außerhalb, aber Chioggia habe ich als Altstadt noch in guter Erinnerung.

    Inzwischen fahren wir so oder so weiter und machen die erste Zwischenstation weiter südlich.

    Die Toskana (inkl. Pisa) ist schön - aber doch etwas weit für 3-4 Tage.

    Ich würde zusätzlich zur Mail am Montag bei der Schulleitung vorsprechen. Der Antrag geht meines Erachtens über das Schulamt und dann zur Regierung. Auf jeden Fall erhielt ich immer von dem Sachbearbeiter der Regierung die Bestätigung des Teilzeitantrags.

    Weitere Möglichkeiten, wenn es Probleme gibt, wären, sich persönlich an das Schulamt oder an den Sachbearbeiter/in des letzten Teilzeitantrags zu wenden.

    Vielleicht sind die Anträge noch nicht abgeschickt, wenn die Schulleitung nachfragt? Bei uns wurden alle immer nachgefragt, wo man den Eindruck hatte, dass sie es vergessen hatten.

    Ich kann von meiner Erfahrung her sagen, dass das Thema "erzählen" ziemlich anspruchsvoll ist und wenn man da eine gute Stunde zeigen möchte, das Erzählen prinzipiell gut vorher geübt werden muss.

    Das Problem ist nicht, dass Schüler von eigenen Erlebnissen erzählen. Das Problem ist eher, etwas zu erfinden und das dann noch einigermaßen verständlich formuliert vorzutragen.

    Ich kann dir also nur raten, übe voher auf verschiedene Weise das mündliche Erzählen.


    Hier ein paar kleine Sachen, die ich schon gemacht habe:

    Mit Leitwörtern habe ich schon im Sitzkreis Geschichten erzählen lassen, und zwar Rechtschreibgeschichten. Da hatte jeder eine Karte mit einem Wort zur Rechtschreibproblematik. Dann hat jemand angefangen. Wem eine Fortsetzung, also ein Satz zu der angefangenen Geschichte eingefallen ist, der hat sie in die Reihe auf den Boden gelegt. Das ging so weit, bis alle ihre Wörter abgelegt hatten. Zum Schluss wurde die Geschichte nochmals wiederholt. Das hat ganz gut geklappt - nur wenige brauchten Hilfe. Da ist der Anspruch nicht so hoch, differenziert aber dennoch, dauert ca. 15 Minuten.


    Anspruchsvoller sind Gruppenarbeiten:

    Da habe ich Stichpunkte vorgegeben, anhand dieser Stichpunkte sollte eine Geschichte erzählt werden. Das ist oft meine Einführung für die Gliederung einer Geschichte. Da soll es einen Anfang, Mittelteil und Schluss geben und es soll abwechslend erzählt werden. Die Präsentation erfolgt dann vor der Klasse. Die Geschichten waren je nach Gruppenzusammensetzung unterschiedlich. Das Problem ist da, welche Zeitform beim Erzählen benutzt wird. Meistens bin ich mittelmäßig zufrieden. Ich mache es aber trotzdem, weil ich finde, dass die erfahrenen Gruppenprozesse für die Kinder lehrreich sind und die Kinder lernen, auf ihre Sprache zu achten. Als ich das zum ersten Mal bei meiner jetztigen Klasse nach Corona gemacht habe, wollten sie sich unbedingt Sätze aufschreiben und diese ablesen, was natürlich kontraproduktiv war.

    Unser Sprachbuch bietet mündliche Aktionen mit Bildmaterial an. Das habe ich auch schon in Gruppenarbeiten ausprobiert. Es kommt immer darauf an, ob den Kindern zu den Dingen gute Sachen einfallen oder nicht. Denn sich einerseits gemeinsam kreative Geschichten auszudenken, diese sich zu merken und noch abwechselnd zu erzählen ist schon sehr anspruchsvoll.


    Das mündliche Nacherzählen, das du anstrebst, ist viel einfacher. Da kann man die Kinder einen Satz sagen und in einer Reihe aufstellen lassen. Dann kann man die Schlange wieder andersherum abbauen. Allerdings denke ich, dass das nicht das Hauptthema der Stunde sein sollte und dies ist tatsächlich zu deduktiv.

    Reihum- Erzählen mit Kärtchen, mit denen man eine Geschichte erfindet, wäre eine Möglichkeit, aber füllt nicht eine ganze Stunde.

    Das Problem bei einer reinen Erzählstunde finde ich die Zeit.


    Ein Vorschlag: Das würde wahrscheinlich zu lange dauern, fände ich aber logisch:

    1) vorbereitende HA: eine Astrid Lindgren Geschichte lesen.

    2) als Einstieg in der Stunde abwechslend mit Leitwörtern nacherzählen lassen. (oder erst zu dem was die SuS sagen, die Leitwörter entwickeln, dauert aber zu lang)

    3) Arbeitsauftrag für Gruppen: nach anderen vorgegebenen Leitwörtern, woraus ersichtlich ist, dass die Haupfiguren beteiligt sind und eine neue Situation geschaffen wird, eine neue Reihumgeschichte ausdenken und erzählen. (Das ist aber anspruchsvoll und wüsste nicht, ob ich das als UV zeigen würde, wenn die Kinder so etwas nicht kennen.)

Werbung