Beiträge von kodi

    „Rechts“ i.S.v. konservativen Haltungen- unbedingt. „Rechts“ i.S.v. Rechtsextremismus- keinesfalls.


    Ich gebe dir aber recht, dass die Verkürzung auf „… gegen rechts“ problematisch ist und den demokratischen Diskurs genauso einseitig verengt, wie wenn umgekehrt linke Positionen pauschal mit Linksextremismus gleichgesetzt werden.

    Allerdings macht man sich dafür auch selbst anfällig, wenn man die eigene Grenze nicht definiert und flexibel handhabt.

    Passiert gerade bei der CDU. Das gleiche konnte man früher bei der PDS bezüglich ihrer SED-Urahnin sehen.

    Übrigens, mit dem Wahlrecht von 2020 wäre der Bundestag um 35 Mandate auf 633 Sitze angewachsen. Das hätten wir schon ertragen, zumal es nur 3 mehr sind als jetzt. Natürlich hätte es auch mit einem anderen Wahlergebnis anders aussehen können...

    Letzteres ist der Punkt. Das Wahlrecht muss nicht für eine Einzelwahl passen, sondern für alle Wahlen. Die Bundestagsgröße war nach dem alten Wahlrecht nicht kalkulierbar und zum Teil ziemlich aus dem Ruder gelaufen.


    aber für jetzt wird sich die Union auf die verwaisten Wahlkreise berufen und auf das Ungerechtigkeitsgefühl durch Wahlkreisunterlegene, die über die Landesliste einziehen, während Wahlkreissieger liegen bleiben.

    Klar schreien die Betroffenen groß herum, aber sorry, wer gerade mal 30% holt, soll sich nicht als der große Vertreter seines Wahlkreises gerieren, dem Unrecht getan wurde. Umgekehrt heißt das nämlich, dass 70% ihn/sie nicht wollten. Offensichtlich waren die Kandidaten persönlich dann nicht so sehr überzeugend.

    Das ist so ein bisschen die Crux. Eigentlich wäre es ja wünschenswert, den besten Kandidaten für den jeweiligen Aufgabenbereich zu bekommen.


    Nur schiebt die scheinbare Gleichbehandlung des Bewerbungsverfahrens dem formal einen Riegel vor, weil die dienstliche Beurteilung nicht aufgabenspezifisch sein darf. Deshalb wird herumgetrickst, um dann doch den vermeintlich besten Kandidaten für die jeweilige Aufgabe zu bekommen.

    Hast du den Fragebogen mit deinem Betreuer durchgesprochen?


    Einige Fragen erzeugen bei mir sehr starke WTF?-Momente:

    • Mobiles Schülerlabor, damit Schüler abschalten können?
    • Mobiles Schülerlabor, das an die Schule kommt als besonderer Ort?
    • Mobiles Schülerlabor, damit meine Schüler selbst experimentieren können?
    • Mobiles Schülerlabor, um den Unterricht von anderen gestalten zu lassen?

    [...]Ich habe eben schon lange Interviews mit ihr gesehen, in denen sie [...] tatsächlich auch sympathisch rüberkommt.

    Echt? Ich finde die guckt immer, als würde sie gerade eine volle Windel entsorgen. Ich hab mich schon gefragt, wieso die keine PR-Berater hat, die ihr den angeekelten Gesichtsausdruck mal abtrainieren... ;)

    Naja, das hängt ja neben den Fächern auch von Schulform, Ort und Zeit ab.


    Bei uns sind Sek1-Planstellen-Bewerber z.B. im Moment auch gerade selten, weil die neuen LAA noch nicht fertig sind, nur Sek1-Studium gerade nicht 'in' ist und der Ort eher lokale Leute anzieht.


    Dafür kloppten sich dann 100 Gymnasialbewerber um eine unserer Vertretungsstellen, weil sie überbrücken wollten bis am Gym wieder Stellen frei sind.

    Ergänzend zum Widerspruch würde ich den Rheumaarzt bitten, nochmal ein Gutachten/eine Begründung zu erstellen, wieso genau diese Therapie im individuellen Fall notwendig und alternativlos ist. Ich würde ihm auch den Hintergrund schildern. Oft wissen die Ärzte ja, wie sie etwas für die Beihilfe formulieren müssen. Nur "leitliniengerecht" ist vielleicht etwas wenig. Letztlich geht es bei diesen Dingen auch immer darum, dass die Entscheidung mit einer entsprechenden Aktenspur gerechtfertigt werden kann.

    Der Gerechtigkeitsgedanke ist auch der falsche Ansatz und ziemlich unprofessionell.


    Du wirst als Beamter/Angestellter in Vollzeit für 41 Stunden bezahlt bei 30 Tagen Urlaub. In der Zeit hast du deine Aufgaben zu erledigen. Das ist bei allen anderen auch so. Wie die das organisieren, ist erst einmal völlig egal. Sie können das innerhalb ihrer Rahmenbedingungen gestalten. Genauso, wie du deinen nichtunterrichtlichen Teil deiner Arbeitszeit weitgehend frei gestalten kannst.


    Problematisch wird es erst, wenn die Arbeitszeitgestaltung anderer dazu führt, dass du deine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen kannst. Dafür gibt es dann das Mittel der Remonstration.

    [...] Zusätzliche PDF Bearbeitung wird übrigens gerade implementiert.

    Der Vorteil bei meinem Tool ist, dass es mehr Gestaltungsmöglichkeiten gibt, da die KI Latex Code erstellt und diesen kompiliert in PDF.

    Falls diese Bearbeitungsmöglichkeit auf Latex hinaus läuft, denk bitte daran, dass dies nur einem verschwindend geringen Teil der Lehrerschaft bekannt ist.

    Das Alter spielt keine Rolle, solange du lernfähig und lernbereit bist.

    Du darfst halt nicht in den Fehler fallen, zu meinen, dass du aufgrund deiner Lebenserfahrung oder deiner vorherigen Tätigkeit alles besser weißt. Das passiert leider einigen älteren Anfängern.


    Bezüglich deiner Fachanerkennung musst du wissen, dass das in Deutschland über formale Nachweise läuft. Eine Qualifikation ohne formalen Nachweis wird leider nicht anerkannt. Allerdings sollten sich nach deiner Kurzbiographie ziemlich sicher Unterrichtsfächer ableiten lassen.

    Wie ist denn die Stellenlage in Chemie derzeit am Gymnasium?

    Bekommen die Gymnasien in deiner Region überhaupt Stellen zugewiesen?

    Brauchen die lokalen Gymnasien das Fach Chemie?


    Auch wenn das ein tendenziell seltenes Fach ist, heißt das ja nicht, dass es lokal Stellen gibt.


    Für die Auswahlkommission würde ich mir eine schlüssige Erklärung für die Kündigung überlegen. Die könnte ja auch befürchten, dass du das wiederholst. Es sind schon Leute nicht auf Platz 1 gelandet, weil es Zweifel gab ob sie kommen oder ob sie länger bleiben...

    ich habe hier im Forum in einem älteren Thread gelesen, dass man die Schule wechseln muss, wenn man sein Amt niederlegt. Ist das tatsächlich so? Hat jemand Erfahrung?

    Ich kenne 4 Fälle. Da war das so.

    Das macht auch Sinn, weil du a) Einblick in interne Dienstgeheimnisse hattest und b) sonst kaum in die Kollegenrolle zurück kommst.

    Würdet ihr das empfehlen sein Zfsl für die Verlängerung (6 Monate) zu wechseln?

    Nein, das beruhigt nur den eigenen Fluchtinstinkt.

    Prüfungsmisserfolg hat in der Regel nichts mit dem ZfsL oder dem Fachleiter zu tun, zumal in der Prüfung 2 von 3 der Prüfungskommisionmitglieder 'Fremdprüfer' sind.


    Offensichtlich ist so ein ZfsL und Schulwechsel aber möglich. Wir haben so vereinzelte Verlängerungen in der Vergangenheit aufgenommen. Die Grundprobleme haben sie dabei aber mitgebracht/mitgenommen, weil sie eben nicht an den äußeren Umständen lagen.


    Meine Empfehlung wäre daher, sich lieber auf die in den Gutachten genannten oder in der Prüfung aufgetauchten Probleme zu fokussieren und daran zu arbeiten.

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