Wofür steht die Abkürzung GFS? Habe ich noch nie gehört.
Beiträge von Finchen
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Kann mir jemand sagen, ob es irgendwelche Bestimmungen bezüglich der Relation von Sprache und Inhalt bei der Bewertung von Deutscharbeiten (Sek. 1 NRW) gibt? Im Internet habe ich nichts konkretes gefunden.
Ich bin der Meinung, dass der inhaltliche Teil immer mit mehr Punkten bewertet werden sollte, als der sprachliche. Den sprachlichen Aspekt bewerte ich immer mit 25% bis maximal 33% der Gesamtnote (je nach Klassenstufe). Ist das zu viel, angemessen oder sogar zu wenig?
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Ach so, ich kannte den Begriff nicht aber teilweise mache ich das auch so mit dem positiv korrigieren. Das Problem ist nur, dass meine SuS so unglaublich schwach sind, dass ein Großteil der SuS es auch im achten Schuljahr immer noch nicht hinbekommt, einen einigermaßen grammaikalisch richtigen und vollständigen Satz zu formulieren. Von den Vielen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern ganz zu schweigen. Da könnte ich bei vielen SuS die komplette Arbeit noch mal hinschreiben, weil es keinen einzigen Satz ohne Fehler gibt. Und ob sich das noch jemand durchliest....
Grundsätzlich habe ich aber auch das Gefühl, dass die üblichen Korrekturen es wirklich nicht bringen. Die SuS arbeiten viel zu flüchtig um dabei etwas zu lernen und alles, was ich nicht richtig anschreibe wird meistens sowieso wieder falsch gemacht.
Diese Klasse bringt mich echt zur Verzweiflung... -
Zitat
Original von Meike.
Ich lasse keine Berichtigungen mehr anfertigen.
Ich mache aber immer eine Positivkorrektur und erkläre den Schülern, wie man gezielt mit seinen Fehlern lernt.Danke für deine Antwort!
Könntest du mir noch etwas genauer schreiben, was du genau unter einer "Positivkorrektur" verstehst?! -
Hallo zusammen,
ich habe ein Problem: In "meiner" 8. Klasse habe ich termingerecht (die SuS hatten eine ganze Woche Zeit) lediglich 7 von 26 Berichtigungen der letzten Deutscharbeit bekommen. Fünf von diesen Berichtigungen waren einfach nur dahingeschmiert und hatten viele Fehler. Den meisten Schülern ist es egal, wenn sie für eine nicht gemachte Berichtigung eine Sechs kassieren oder wenn die Berichtigung mit ganz vielen angestrichenen Fehlern zurückkommt.
Kommentar einer Schülerin: "Glauben Sie nicht, dass ich die blöde Berichtigung noch mal mache. Sie können froh sein, dass ich überhaupt eine abgegeben habe." Da war ich erstmal sprachlos.
Ich schaffe es einfach nicht, die Berichtigungen angemessen von den SuS zu bekommen. Hausaufgaben an sich sind ein riesiges Problem in der Klasse...Wie handhabt ihr dass denn mit nicht abgegeben oder sehr fehlerhaften Berichtigungenvon Klassenarbeiten? Was darf ich das rechtlich betrachtet bewerten?
Ich bin (zumindest in der Klasse) mit meinem Latein am Ende. -
Ich hatte ursprünglich auch mal vor, mich in Niedersachsen zu bewerben (allerdings für GHR) und hatte genau das gleiche Problem wie du. Mir hat man gesagt, dass ich,wenn ich die Fristen nicht einhalten könne, bis zum nächsten Durchgag warten müsse - ohne Ausnahme. Deshalb habe ich mich erst gar nicht in Niedersachsen beworben, sondern bin in NRW geblieben. Ein weiterer Grund war, dass es eines meiner Fächer (Sozialwissenschaften) in Niedersachsen auch nicht gibt. Man hätte mir das aber wohl als Politik anerkannt.
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"Drei Könige auf Abwegen" von Jo Pestum.
Wenn deine Kids einigermaßen fit sind, kannst du das auch schon in Jahrgang 3 machen. -
Ja, ich finde, dass ich ausreichend Feedback bekomme. Manchmal sitzt man ja auch im Lehrerzimmer mal kurz zusammen und quatscht noch über die Stunden. Was sollte denn deiner Meinung nach noch mehr an Betreuung laufen?
Dem Einwand von EffiBriest stimme ich übrigens voll inhaltlich zu!
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Zitat
Original von klöni
Wenn ich mich für eine Ref-Betreuung zur Verfügung stelle, kaufe ich also die Katze im Sack und stehe dann nachher - wenn sich das Los als Niete erweisen sollte - mit den Problemen und dem ganzen Ärger und Stress alleine da. Die Überfliegerin, die mir die Arbeit abnimmt, ist wohl eher die Ausnahme, oder?Die Faktorisierung ist auch ein Witz - also mal ehrlich und ganz egoistisch formuliert - warum sollte ich es tun? Warum habt ihr letztendlich doch zugesagt, mal davon abgesehen, dass man ja nicht immer "Nein" sagen kann???
Wo bitte ist denn dein Problem? Du hast ja auch Entlastung, weil du die Stunden nicht planen und halten musst, sondern "nur" beratend zur Seite stehst.
Meine Mentoren schreiben während den Stunden grob mit, was toll und was Mist war und geben mir den Zettel anschließend. Klar, wenn ein UB ansteht, bitte ich sie, über den fertigen Entwurf zu schauen ob ihnen irgend etwas negativ auffällt, aber das war´s auch schon. -
Wir haben Eheringe aus Weißgold. Platin war uns zu teuer und Silber fanden wir für einen Ehering dann irgendwie auch nicht angemessen.
Leider sind sie mittlerweise (nach ziemlich genau drei Jahren Ehe) ein wenig verkrazt, aber das bleibt wohl nicht aus. Letztendlich würden wir wieder Weißgoldringe kaufen. -
Hallo zusammen,
ich muss jetzt mit meiner 8. Klasse eine Unterrichtseinheit zum Thema Lyrik (Schwerpunkt Herbstgedichte) machen. Das ist wirklich nicht mein Lieblingsthema aber es muss ja sein. Bis zur Klassenarbeit sollen die SuS soweit gebracht werden, dass sie ein einfaches Gedicht analysieren können. Bisher haben sie im Bereich Lyrik immer "nur" handlungs- und produktionsorientiert gearbeitet und von der Analyse keine Ahnung. Einziges Vorwissen ist die Unterscheidung zwischen Vers und Strophe.
Unser Schulbuch gibt nichts dazu her. Könnt ihr mir gutes Material nennen, mit dem ich die SuS systematisch zu einer Analyse hinführen kann? Irgendwie habe ich bisher nichts gefunden. -
Ich habe das bisher noch nie gehört und predige meinen SuS immer, dass sie auf keinen Fall handgeschriebene Lebensläufe abgeben sollen.
Gibt´s da irgendwo eine Info drüber?
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Hallo katta,
das tut mir echt leid, besonders weil ´s so knapp war.
Ich zittere jetzt auch mit meinen Mitreffis an der Schule, die bald dran sind und wenn ich an meine eigene Prüfung denke, bekomme ich jetzt schon Bauchschmerzen.Wie ist das denn mit dem Ausgleichen der Noten? Wie werden UPPs und die Vornoten miteinander verrechnet?
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Dann gehe ich mal davon aus, dass in deiner Reihenplanung eher handlungsorientierte / kreative Erarbeitungsaspekte im Vordergrund stehen, als analytische?!
Du könntest z.B. eine Rückwärtsgeschichte schreiben lassen. Das eignet sich besonders dann, wenn eine der Figuren aus der Kurzgeschichte offensichtlich vom Leben gezeichnet ist.
Nachdem die SuS den Text geschrieben haben, könntest du sie die Texte austauschen und unter Beachtung von bestimmten Aspekten (z.B. Merkmale der Kurzgeschichte wurden eingehalten...) Verbesserungstipps entwickeln lassen und wieder zurück tauschen. -
Zitat
Original von bibiblocksberg
Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass ich die Ideen im Hinblick auf eine Examensstunde brauche.Dann solltest du uns aber auch verraten, um welche Klassenstufe und Schulform es sich handelt!
Welche Ideen hast du denn schon? In welche Richtung soll es gehen?
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Original von Dalyna
Ich hätte Interesse daran. Wie viel möchtest Du denn dafür haben?Hallo Dalyna,
hatte ich oben schon geschrieben: 11 Euro plus Versand als Büchersendung (1,40). Neupreis war 21,80 Euro. -
Hallo zusammen,
ich habe aus der Reihe "EinFach Deutsch" vom Schöningh-Verlag das Buch "Klassische Kurzgeschichten" (unterrichtsmodelle) abzugeben. Es ist für die Jahrgangsstufen 8 bis 12 geeignet.
Das Buch ist quasi neu (ich habe nur zweimal etwas daraus kopiert), ohne Risse, Flecken, Markierungen, Einträge und kommt aus einem Nichtraucherhaushalt.Inhaltsverzeichnis findet ihr hier
Ich hätte dafür gerne noch 11 Euro plus das Porto für eine Büchersendung (auf Wunsch auch gerne versichert / andere Versandart).
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Ich habe sogar sehr nette Seminarleiter mit denen ich mich gut verstehe und die ich auch durchweg für fachlich kompetent halte. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie bestimmen, was wann und wie im Seminar gemacht wird. Wir Reffis sind ausnahmslos (das kann ich zumindest für mein Hauptseminar und eines meiner Fachseminare sagen) der Meinung, dass wir im Seminar sehr viel Zeit mit sinnlosen Dingen verbringen, bei denen wir nichts lernen und die uns nicht weiterbringen. Gleichzeitig wird dieser sinnlose Mist über alles andere gestellt. Das ist das eigentliche Problem.
Dass Noten - gerade im Seminar - über Sympathie und Antipathie laufen ist doch nichts Neues. Das habe ich selber bisher zum Glück noch nicht negativ am eigenen Leib mitbekommen aber sehrwohl bei Mitreferendaren und auch bei einer Freundin, die schon fertig ist.
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Zitat
Original von ndsMarkus
Für die Inhalt im Seminar und auch für den "sinvollen" Umgang mit diesen Inhalten sind alle (also auch die Referendare!) mitverantwortlich. Legt nicht die Hände in den Schoß. Ihr habt jetzt nicht mehr die Rolle eines Schülers - wenn ihr meint, das Seminar bringt euch nichts, dann nehmt es in die Hand. Ihr werdet in eurem Berufsleben selten wieder so gute Möglichkeiten haben, euch auszutauschen, Sachen zu besprechen und auszuprobieren.Ha ha, sorry aber darüber kann ich nur lachen. Bei uns zumindest ist es so, dass die Seminarleiter bestimmen, was wann gemacht wird. Da gibt es auch keine Diskussion drüber, es sei denn man möchte sich unbeliebt machen (und damit eine schlechte Note riskieren).
Unsere einzige Möglichkeit ist zu sagen, dass uns dies oder jenes interessieren würde. Manche Seminarleiter gehen darauf ein, andere nicht.
Ganz ehrlich, wenn ich mir das, was wir bisher im Seminar gemacht haben selber aneignen sollte, hätte ich dafür noch nichtmal die Hälfte der Zeit gebraucht. -
An "meiner" Schule wird seit mittlerweile vier Jahren im 60-Minuten-Takt unterrichtet und ich finde es sehr positiv (allerdings habe ich nicht viel Erfahrung mit dem 45-Minuten Takt).
Ein großer Vorteil ist, dass alles ein wenig ruhiger abläuft, weil weniger Klassen- und Lehrerwechsel stattfinden. In 60 Minuten-Stunden hat man mehr Zeit um die Schüler Dinge ausprobieren, präsentieren oder diskutieren zu lassen. Wie soll ich es ausdrücken? Es ist halt etwas "relaxter" weil man in den Stunden nicht so sehr unter Zeitdruck steht.
Die Schüler müssen sich auch nicht auf so viele unterschidliche Fächer pro Tag einstellen. Das ist gerade für die Kleineren ein Vorteil.Ein (wie ich empfinde) Nachteil ist es, dass man als Hauptfachlehrer die Klassen nur noch dreimal pro Woche sieht (aus 4 x 45 Minuten werden 3 x 60 Minuten).
Für die dreistündigen Fächer(fünfstündige gibt es nicht) ist es bei uns so geregelt, dass sie entweder epochal, also nur im ersten oder zweiten Halbjahr unterrichtet werden und das gegeneinander aufgerechnet wird.
In manchen Fächern ist es auch möglich, es über die Jahrgangsstufen gegeneinander "aufzurechnen" - Reli ist bei uns so ein Fall. Es wird in allen Jahrgangsstufen zweistündig (á 60 Minuten) unterrichtet aber weil das eigentlich zu viel Unterrichtszeit in diesem Fach ist, fällt es in einer Jahrgangsstufe (bei uns 8.) ganz weg.
Einige Fächer haben in verschiedenen Jahrgangsstufen auch einen unterschiedlichen Stellenwert und werden z.B. in Jahrgang fünf zweistündig, in Jahrgang sechs dafür dreistündig unterrichtet. Innerhalb der Doppeljahrgänge 5/6, 7/8 und 9/10 hat man da sehr viel Spielraum.
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