"Abtreibungs-Diskussion" - (aus: Wahlen in Deutschland)

  • Ich meine konkret diese Aussage:

    ... Wenn es keine starke Opposition mehr geben würde, gäbe es heute die Möglichkeit, ungeborenes Leben abzutöten, wenn einem schlichtweg die Hautfarbe oder das Einkommen des Vaters nicht passt

    Wer darf ungeborenes Leben abtöten, wenn die Hautfarbe des Vaters nicht passt?


    Zu deiner Geschichte mit der Kinderbetreuung: Ja, dass es in der DDR keine Meinungsfreiheit gab, wissen wie alle. Deine Schlussfolgerung, dass Parteien auch Unwahrheiten verbreiten dürfen, weil man ja auch andere "Meinungen" haben kann, ist offenbar genau das Problem, warum eine rechtsradikale Partei auf 1/5 der Wählerstimmen kommt: Der Propagandamythos, dass man nichts mehr sagen dürfe und Klimawandel eine Ideologie sei. Ich finde es so verrückt, dass ausgerechnet die Menschen, die in einem Unrechtsregime großgeworden sind, die Mechanismen desselben eben genau nicht erkennen. Du bestätigst das gerade wieder. Ich weiß nur leider nicht, was dagegen getan werden könnte.

  • Es gibt Parteien, die für eine vollständige Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs sind.

    Was doch auch richtig wäre. Man hat ja eine sinnvolle Zeitgrenze eingezogen. Warum sollten Frauen gebrandmarkt werden, wenn sie über ihren Körper entscheiden, bis das neue Leben in ihrem Körper noch nicht lebensfähig ist?

    Ich finde es außerdem unverschämt, solche Behauptungen (Abtreibung wg. Hautfarbe oder Einkommen des Vaters) in den Raum zu stellen, um damit ein weiteres diffamierendes Element in die Debatte einzubringen. Das finde ich - mit Verlaub - fast niederträchtig.

  • Und dazu ein sehr durchschaubarer und billiger Zug, vermeintlich linke Themen gegen Schwangerschaftsabbrüche auszuspielen.

  • Was doch auch richtig wäre. Man hat ja eine sinnvolle Zeitgrenze eingezogen. Warum sollten Frauen gebrandmarkt werden, wenn sie über ihren Körper entscheiden, bis das neue Leben in ihrem Körper noch nicht lebensfähig ist?

    Ich finde es außerdem unverschämt, solche Behauptungen (Abtreibung wg. Hautfarbe oder Einkommen des Vaters) in den Raum zu stellen, um damit ein weiteres diffamierendes Element in die Debatte einzubringen. Das finde ich - mit Verlaub - fast niederträchtig.

    Ich halte es für wichtig, dass diese Argumente in der Debatte über Schwangerschaftsabbrüche berücksichtigt werden. Gleichzeitig finde ich es schade, dass du mir Unverschämtheit und Niedertracht vorwirfst.


    Genauso wie es in der Diskussion über die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken essenziell ist, kritisch über den Umgang mit Atommüll nachzudenken, sollte man auch die Konsequenzen einer Gesetzesänderung sorgfältig analysieren dürfen. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen bedeutet nicht, niederträchtig oder unverschämt zu sein.


    Lass uns doch bitte auf der Sachebene bleiben und die Diskussion argumentativ führen, ohne persönlich zu werden.

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    Lass uns doch bitte auf der Sachebene bleiben und die Diskussion argumentativ führen, ohne persönlich zu werden.

    Dann fang du doch bitte damit an und argumentier nicht mit konstruierten Fällen wie "es gäbe heute die Möglichkeit, ungeborenes Leben abzutöten, wenn einem schlichtweg die Hautfarbe oder das Einkommen des Vaters nicht passt".


    Danke.

  • Der User verstrickt sich in immer mehr Beispiele, statt zu sagen, was er eigentlich sagen will, um Rechtsradikalismus zu rechtfertigen.

    Da damit die Katze aus dem Sack ist, kann man sich das Gespräch mit der Trollin auch sparen.

  • Dann fang du doch bitte damit an und argumentier nicht mit konstruierten Fällen wie "es gäbe heute die Möglichkeit, ungeborenes Leben abzutöten, wenn einem schlichtweg die Hautfarbe oder das Einkommen des Vaters nicht passt".


    Danke.

    Ich bin der Ansicht, dass eine Legalisierung von Abtreibungen die Möglichkeit schafft, ungeborenes Leben zu beenden – möglicherweise aus Gründen wie der Hautfarbe, dem sozialen Status, dem Einkommen oder dem Bildungsstand des Vaters. Falls du ein Gegenargument hast, kannst du es gern vorbringen. Vielleicht gelingt es dir ja, ohne mich als Troll oder rechtsradikal zu bezeichnen, da ich solche Unterstellungen als beleidigend empfinde. Ich würde es begrüßen, wenn damit aufgehört wird.

  • Falls du ein Gegenargument hast, kannst du es gern vorbringen.

    Gegen was soll den argumentiert werden? Deine blödsinnige Aussage?

    Vielleicht gelingt es dir ja, ohne mich als Troll oder rechtsradikal zu bezeichnen, da ich solche Unterstellungen als beleidigend empfinde

    Das interessiert wenig wie du das empfindest. Wer komische Dinge postuliert, muss mit Gegenwind rechnen.

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    Vielleicht gelingt es dir ja, ohne mich als Troll oder rechtsradikal zu bezeichnen, da ich solche Unterstellungen als beleidigend empfinde.

    Ich habe dich weder als Troll noch als rechtsradikal bezeichnet. Bleib mal bei den Tatsachen.

  • Ich bin der Ansicht, dass eine Legalisierung von Abtreibungen die Möglichkeit schafft, ungeborenes Leben zu beenden – möglicherweise aus Gründen wie der Hautfarbe, dem sozialen Status, dem Einkommen oder dem Bildungsstand des Vaters. Falls du ein Gegenargument hast, kannst du es gern vorbringen. Vielleicht gelingt es dir ja, ohne mich als Troll oder rechtsradikal zu bezeichnen, da ich solche Unterstellungen als beleidigend empfinde. Ich würde es begrüßen, wenn damit aufgehört wird.

    Als Ergänzung:


    Laut statistischem Bundesamt gab es 2021 106.815 Schwangerschaftsabbrüche. 3% aus medizinischen Gründen, bei 0,02% waren kriminologische Indikation ausschlaggebend.

  • ... Vielleicht gelingt es dir ja, ohne mich als Troll oder rechtsradikal zu bezeichnen, da ich solche Unterstellungen als beleidigend empfinde. Ich würde es begrüßen, wenn damit aufgehört wird.

    Ich schrieb, dass du Rechtsradikalismus rechtfertigst und das tust du, indem du von der AfD als starker Opposition redest und verschiedenen Meinungen, die Berücksichtigung finden müssten. Edit: hast du mal nach unserem Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich gegoogelt? Nur so von wegen Meinungen haben dürfen.

    Ich bin der Ansicht, dass eine Legalisierung von Abtreibungen die Möglichkeit schafft, ungeborenes Leben zu beenden – möglicherweise aus Gründen wie der Hautfarbe, dem sozialen Status, dem Einkommen oder dem Bildungsstand des Vaters.

    Immerhin, jetzt sagst du wenigstens unverklausuliert, was du sagen willst. Und ein Gegenargument muss ich gar nicht suchen, denn aus welchen Gründen Frauen abtreiben, geht mich nichts an, es ist ihr Körper. Ich entscheide ja auch nicht darüber, ob du zur Vorsorge für Prostatakrebs gehst oder nicht und aus welchen Gründen.

  • Ich bin der Ansicht, dass eine Legalisierung von Abtreibungen die Möglichkeit schafft, ungeborenes Leben zu beenden

    Ja, so ist das.

    möglicherweise aus Gründen wie der Hautfarbe, dem sozialen Status, dem Einkommen oder dem Bildungsstand des Vaters.

    Andersherum: bei welchen Gründen darf denn die Frau über ihren Körper entscheiden, wenn du diese hier ausschließen möchtest. Wie möchtest du das im Gesetz verankern, damit es kontrolliert werden kann?


    Und ja, die Entscheidung, ob eine Frau ein Kind bekommen möchte, kann auch mit dem Erzeuger zusammenhängen.


    Ich halte dich trotzdem für eine Trollin.

  • möglicherweise aus Gründen wie der Hautfarbe, dem sozialen Status, dem Einkommen oder dem Bildungsstand des Vaters. Falls du ein Gegenargument hast,

    Du hast selber kein Argument, sondern spekulierst wild umher. Wenn nicht: nenn doch bitte eine Quelle. Ansonsten gibt es kein Argument an dieser Stelle.


    Ansonsten ist es 2025 folgendermaßen: egal, wie du und ich das finden (und glaube mir, emotional ist meine Meinung wahrscheinlich garnicht so weit von deiner entfernt), rational darf einfach jede Frau über ihren Körper bestimmen. Punkt.


    Edit: Und vor allem ohne dass du - Troll oder nicht- dir ein Urteil darüber erlaubst. Manchmal fällt mir wirklich nichts mehr ein ob der Rüchständigkeit mancher Kommentare.

  • Das werdene Kind ist ja streng genommen genauso viel aus dem Körper der Frau und des Erzeugers entstanden. Also nicht ihr Körper, worüber Sie entscheidet.


    Trotzdem denke ich auch, dass eine Frau die Entscheidung ob Abtreibung oder nicht selber mit den heutigen Einschränkungen treffen darf.

    Wir haben ja früher gesehen, was passiert, wenn Abtreibungen verboten sind.

  • Das werdene Kind ist ja streng genommen genauso viel aus dem Körper der Frau und des Erzeugers entstanden.

    Genau genommen ist die Keimbahn weiblich. Das ist so eine männliche Phantasie, dass sie die Erzeuger oder wasauchimmer der Kinder seien. De facto sind es aber nur Samenspender.


    Also nicht ihr Körper, worüber Sie entscheidet.

    Der Erzeuger hat eine Entscheidung über seine Körperflüssigkeiten getroffen. Mit der Schwangerschaft hat er dann nichts zu tun. Die findet einzig und ausschließlich im Körper der Frau statt. Und über den entscheidet dann bitte eben jene Frau.

  • Ich bin der Ansicht, dass eine Legalisierung von Abtreibungen die Möglichkeit schafft, ungeborenes Leben zu beenden – möglicherweise aus Gründen wie der Hautfarbe, [...] des Vaters. [...]

    Und ich denke, wen die Hautfarbe vorher nicht gestört hat, der wird deswegen auch nicht abtreiben. Da gibt es tausend andere wahrscheinlichere Gründe.

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